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Planungswettbewerb "Neugestaltung Regattabereich" am Baldeneysee

2. Preis

Treibhaus Landschaftsarchitektur, Hamburg, und ASP Architekten GmbH, Stuttgart

3. Preis

Förder Landschaftsarchitekten GmbH, Essen, und NEW GbR (Keuthen Weichler Schulz und Schulz GmbH), Dortmund

3. Preis

Planungsbüro DTP Landschaftsarchitekten GmbH, Essen, und Koschany + Zimmer Architekten GmbH, Essen

Preisträger stehen fest

Am 4. September wurde der europaweite Planungswettbewerb für die Neugestaltung des Tribünenbauwerkes und eine Masterplanung für den angrenzenden Regattabereich am Baldeneysee entschieden.

Die komplexe Aufgabenstellung forderte von den sieben teilnehmenden Bürogemeinschaften Entwürfe für die Realisierung im Vertiefungsbereich der Tribüne und eine städtebauliche, sportfachliche, freiraumplanerische und verkehrliche Masterplanung für die angrenzende Umgebung und den Regattabereich. Intention war es, den Regattabereich als Eingangstor zum Baldeneysee für alle Besucherinnen und Besucher neu zu gestalten und nachhaltig aufzuwerten.

Dabei sollten die Planer die Bedürfnisse der unterschiedlichen Nutzergruppen berücksichtigen, die am Baldeneysee aufeinander treffen: die aktiven Wassersportler mit ihren auf dem See ausgetragenen nationalen und internationalen Wettkämpfen, die Gäste der Weißen Flotte, und andere Erholungssuchende.

Unter dem Vorsitz des Dortmunder Architekt und Stadtplaners Prof. Kunibert Wachten hat das Preisgericht nach intensiver Diskussion einen zweiten und zwei dritte Preise und zwei Anerkennungen vergeben.

Preise

Mit dem 2. Preis über 24.000 Euro wurde die Bürogemeinschaft Treibhaus Landschaftsarchitektur, Hamburg, und ASP Architekten GmbH, Stuttgart ausgezeichnet.
Nach Meinung des Preisgerichtes erhält der Entwurf den baukulturell bedeutsamen Dreiklang von Regattaturm/Tribüne/Regattahaus und setzt ihn behutsam in Szene. Diese drei Elemente werden sehr sinnvoll miteinander verbunden, da sie durch die Verlängerung des Regattahauses nach Westen näher und wirksamer zusammenrücken. So entsteht eine neue Wahrnehmung des Ganzen.

Einen 3. Preis und 17.000 Euro erhielt die die Bürogemeinschaft Förder Landschaftsarchitekten GmbH, Essen, und NEW GbR (Keuthen Weichler Schulz und Schulz GmbH), Dortmund. Dazu meinte das Preisgericht, dass die Tribüne als architektonisches Bauwerk neu an gleicher Stelle errichtet wird, so dass der dadurch gewonnene Raum unter der Tribüne für Lager und Büroflächen sinnvoll genutzt werden kann. Der geforderte Dreiklang zwischen Turm, horizontaler Tribüne und Regattahaus bleibt gewahrt. Sportveranstaltungen, die eine langestreckte durchgängige Sitztribüne erfordern, bietet dieser Entwurf eine großzügige Lösung an.

Ebenfalls einen 3. Preis und 17.000 Euro erhielt die Bürogemeinschaft Planungsbüro DTP Landschaftsarchitekten GmbH, Essen, und Koschany + Zimmer Architekten GmbH, Essen. Hier urteile das Preisgericht, dass der Dreiklang aus Regattaturm, Tribünenbauwerk und Regattahaus insgesamt durch die Aufteilung der Tribüne und die unterschiedlichen Höhen aufgelöst wird. Der Entwurf liefert neue und interessante Entwurfsbestandteile für den Planbereich, ist aber für die Anforderungen zu kleinteilig angelegt.

Anerkennungen

Die Bürogemeinschaften behet bondzio lin architekten GmbH & Co. KG, Münster mit Planergruppe GmbH Oberhausen, Essen, und SHA Scheffler Helbich Architekten GmbH, Dortmund sowie LAND Germany GmbH Dr. (I) Arch. Dipl.-Ing. Andreas O. Kipar, Düsseldorf, mit Architekten Brüning Rein Gmbh & Co. KG, Essen erhielten eine Anerkennung der Jury über je 6.000 Euro.

Weiteres Vorgehen

Für alle Preisträger wurden Überarbeitungsempfehlungen durch die Jury ausgesprochen.

Die Verwaltung der Stadt Essen wird jetzt in einem weiteren Schritt in dem sich anschließenden Verhandlungsverfahren entscheiden, wer von den Preisträgern den Planungsauftrag erhält.

Hintergrund zum Wettbewerb

Die Stadt Essen hatte im Februar 2019 einen einstufigen nichtoffenen Wettbewerb nach der Richtlinie für Planungswettbewerbe europaweit ausgeschrieben. Der Wettbewerb richtete sich an Architektinnen/Architekten in Kombination mit Landschaftsarchitektinnen/Landschaftsarchitekten.

Mit dem Wettbewerbsmanagement war pp a|s pesch partner architekten stadtplaner GmbH aus Dortmund beauftragt.

 
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