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Rückblick: Bedarfsgerechte Flächenentwicklung 2014/2015

Die Bevölkerungsentwicklung in Essen war bis 2011 wie in vielen deutschen Kommunen rückläufig. Da sich die Bevölkerungszahlen seit 2012 stabilisierten, mussten ehemalige Prognosen und Bedarfsermittlungen aktualisiert werden.

Daraus resultierte eine Flächenknappheit sowohl für gute, bezahlbare Wohnbebauung als auch für Gewerbeflächen. Zwei Gutachten bestätigen dies: Für den Bereich "Wohnbauflächen" lieferte die "Wohnungsnachfrageanalyse Essen 2020+" (2013) aussagekräftige Ergebnisse zum Flächenbedarf für den Zeitraum bis 2025. Die "Prognose zum Bedarf an wirtschaftlichen Bauflächen für die Stadt Essen" aus dem Jahr 2014 bestätigte ebenfalls ein zu geringes Flächenangebot für Gewerbe und Industrie.

Der Ausschuss für Stadtentwicklung und Stadtplanung (ASP) hat die Stadt Essen 2014 beauftragt, Vorschläge für Wohn- und Gewerbeflächen mit dem Ziel einer bedarfsgerechten Flächenentwicklung zu erarbeiten. Politik, Wirtschaft und Bürgerschaft diskutierten über eine ausreichende Bereitstellung von Wohnbauland bei gleichzeitiger Erhaltung von Freiräumen. Die Zusammenarbeit ergab umfangreiche Flächenvorschläge.

Der ASP wählte daraus 41 Flächen aus, die nach Prioritäten gelistet wurden. Diese Liste dient als Grundlage für die Bauleitplanung. Nach einer Überprüfung hinsichtlich der Umsetzbarkeit wurden die Bauleitplanverfahren für die Flächen eingeleitet.

 
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