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Neue Kindertagesstätte Uhlenstraße mit Ausblick ins Grüne

Der Rohbau der KiTa

Foto: Ansicht des Rohbaus der KiTa Uhlenstraße aus Norden Richtung Westpreußenstraße. Das Bild zeigt den eingerüsteten zweigeschossigen Rohbau, der im nächsten Schritt das Dach erhält. Im Bildvordergrund ist Baumaterial, rechts im Bild ein Baukran zu sehen.

Lage auf dem Grundstück

Zeichnung: Lageplan des Kitagrundstücks Uhlenstraße

Entwurf der KiTa

Zeichnung: Fassadenansicht von Nord West (von der Straße)
Zeichnung: Giebelansicht der Fassade von Nord Ost

Der Stadtteil Heisingen liegt an der Ruhr und wird durch meist lockere Wohnbebauung inmitten von Naturschutzgebieten geprägt. Für Eltern von Vorschulkindern soll er nun aufgrund verstärkter Nachfrage nach Betreuungsplätzen attraktiver werden. Durch den Bau einer 4-gruppigen KiTa auf dem städtischen Gelände an der Uhlenstraße, Ecke Westpreußenstraße, werden dringend benötigte Betreuungsplätze geschaffen. 74 KiTa-Plätze mit der Möglichkeit, auch Kinder unter 3 Jahren zu betreuen, sollen nach Fertigstellung zusätzlich zur Verfügung stehen. Die Trägerschaft wird der Sozialdienst katholischer Frauen Essen-Mitte e.V. übernehmen.

Zunächst mussten bereits im Januar 2017 auf dem Baufeld befindliche Bäume gefällt und abtransportiert werden, um den Natur- und Artenschutz einzuhalten und einen reibungslosen Baustart zu gewährleisten. Grün bleibt es an diesem Standort aber weiterhin, da die Westpreußenstraße im Anschluss an das Außengelände der Kita von markantem altem Baumbestand gesäumt wird. Einige erhaltenswerte Baumexemplare sorgen auch weiterhin für gute Luft und Schatten, sie werden bei der Planung der Außenanlagen und Spielflächen der neuen Kita entsprechend berücksichtigt.

Auch beim zweigeschossigen nicht unterkellerten Neubau soll die Farbe Grün einen besonderen Stellenwert einnehmen. Die zwei geneigten Pultdächer sollen mit extensiven Begrünungen gedeckt werden, Grün das sich weitgehend selbst erhält und weiterentwickelt. Zudem soll das Farbkonzept für die Innenraumgestaltung die beruhigend wirkende Farbe beinhalten und priorisieren.

Der architektonische Entwurf des Gebäudes wurde durch die Immobilienwirtschaft erarbeitet, Ausführungsplanung und Bauleitung übernimmt das Essener Architekturbüro Dipl.-Ing. Bause.

Das Projekt mit geschätzten Baukosten über 3 Mio. Euro wird durch das Land gemäß Gesetz zur Umsetzung des Kommunalinvestitionsförderungsgesetzes in Nordrhein-Westfalen gefördert. Der Neubau soll im Frühjahr 2019 fertig gestellt sein.

 
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