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Vom Konzept bis zum Einzug - wie das BürgerRatHaus entsteht

Info-Grafik Architektenwettbewerb

Grafik mit acht verschiedenen Schritten, bis das BürgerRatHaus bezugsfertig ist.

Info-Grafik des Gesamtprozesses vom Konzept bis zum Einzug

Info-Grafik "In 8 Schritten zum neuen BürgerRatHaus der Stadt Essen"

Was ist bisher passiert, wie geht es weiter?

Darüber informiert die Info-Grafik zum BürgerRatHaus am rechten Bildrand. Das Projekt "BürgerRatHaus" befindet sich aktuell im Schritt "Architektenwettbewerb": Aus den insgesamt 31 nationalen und internationalen Architekturbüros, die sich um die Teilnahme am Wettbewerb beworben haben, wurden 18 Teilnehmer ausgewählt.
Diese haben nun vom 14. September bis zum 19. Dezember 2018 Zeit, an ihren Plänen für das BürgerRatHaus zu arbeiten. Ein Modell des Entwurfs können sie bis zum 10. Januar 2019 einreichen.

Am 15. März 2019 wird das Preisgericht tagen und schließlich den Siegerentwurf aus allen Wettbewerbsbeiträgen auswählen.

Die Anforderungen für den Architektenwettbewerb resultieren aus dem Schritt "erste Bauplanung", in dem die bisherigen Planungen zu den Raumbedarfen mit den Ergebnissen der Bürger- und Mitarbeiterbeteiligung zusammengeführt wurden.

Wesentliche Punkte des Raumprogramms

Die Architekturbüros müssen bei der Erarbeitung unter anderem folgende Eckpunkte berücksichtigen:

Das BürgerRatHaus soll sich im Inneren in vier verschiedene Funktionsbereiche gliedern:

  • Eingang/ Foyer
  • Frontoffice mit integriertem Bildungs- und Familienpunkt
  • Backoffice
  • Konferenz- und Schulungszone

Während Foyer und Frontoffice öffentliche Bereiche sind, sind die übrigen Gebäudeteile nicht für Besucherinnen und Besucher zugänglich. Das Foyer als einladender und zentraler Bereich des BürgerRatHauses ist auch für repräsentative Anlässe wie beispielsweise für kulturelle Events zu nutzen.

In allen öffentlichen Bereichen soll eine einfache Orientierung möglich sein, zudem sind diese komplett barrierefrei zu planen. Die Wartebereiche sollen unterschiedlich groß sein und eine Spielecke für Kinder vorhalten. Für Gespräche stehen offene und geschlossene Beratungsbereiche in verschiedenen Größen zur Verfügung, um je nach Anliegen sowohl vertrauliche Gespräche als auch informative Kurzberatungen durchführen zu können.

Das Büro- und Raumkonzept des Backoffice soll modernen, offenen Bürostrukturen folgen, um die Kommunikation unter den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern zu fördern, die Grenzen zwischen Organinisationseinheiten und Funktionen abzubauen und eine effektivere Zusammenarbeit zu erzielen. Da allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern im BürgerRatHaus tätigkeitsorientiertes und mobiles Arbeiten ermöglicht werden soll, sind neben klassischen Schreibtischlösungen alternative Arbeitsplatzangebote vorgesehen.

Das BürgerRatHaus ist ein Großprojekt der Essener Stadtverwaltung. Zwar ist am späteren Ort des Geschehens noch nichts zu sehen, im Hintergrund laufen allerdings schon seit Monaten die Vorbereitungen und Planungen rund um das BürgerRatHaus. Welche Vorbereitungen müssen getroffen werden, bis das neue BürgerRatHaus im Jahr 2024 bezugsfertig ist?

Eine Übersicht (pdf, 2106 kB) ReadSpeaker verdeutlicht den Gesamtprozess vom Konzept bis zum Einzug.

Im Jahr 2017 ist gemeinsam mit dem auf Büro- und Arbeitsplatzkonzepte spezialisierten Dienstleister "combine Consulting" ermittelt worden, ob das Bauvorhaben machbar und wirtschaftlich ist.
Nach erfolgreicher Prüfung hat von Ende 2017 bis April 2018 eine erste Beteiligungsphase stattgefunden, in der die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Stadt Essen sich zu den Raumbedarfen und der Arbeitsplatzgestaltung im neuen Rathaus einbringen konnten. Die Meinung der Bürgerinnen und Bürger wurde in dieser Phase ebenfalls erfragt.

Aus den ersten Ergebnissen des Beteiligungsprozessses sind Vorgaben erarbeitet worden, die mehrere Architekturbüros im von September bis Dezember 2018 stattfindenden Architektenwettbewerb erfüllen müssen. Dabei legt die Stadt Essen zudem großen Wert auf die städtebauliche Anbindung des Baubereichs an die Innenstadt und eine flexible Nutzungsstruktur des Gebäudes.

Im März 2019 wird der Siegerentwurf des Architektenwettbewerbs feststehen, bevor der Rat der Stadt Essen voraussichtlich im Mai 2019 den Bau des BürgerRatHauses beschließt.

Nach Fertigstellung der Kita am Lysegang im Jahr 2019 können die Kinder und Erzieherinnen und Erzieher aus dem Hauptbad in ihr neues, zeitgemäßes Gebäude umziehen.

Das JobCenter Essen Mitte, das im ehemaligen Gesundheitsamt an der Bernestraße untergebracht ist, wird ebenfalls dem BürgerRatHaus weichen müssen. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des JobCenters Essen Mitte ziehen deshalb in einen Interimsstandort, bevor sie nach Fertigstellung des BürgerRatHauses schließlich dort einziehen können.

Erst, wenn beide Gebäude - das Hauptbad und das Verwaltungsgebäude an der Bernestraße - leer stehen, können die Abbrüche der Bauten beginnen.

Baubeginn für das BürgerRatHaus wird im Jahr 2021 sein. Dazu gehört auch die Anbindung des Stadtviertels an die Innenstadt und die Optimierung der Erreichbarkeit des BürgerRatHauses durch die Umsetzung eines Verkehrskonzepts, das alle Mobilitätsformen gleichermaßen berücksichtigt.

Die Fertigstellung und Eröffnung des BürgerRatHauses ist für das Jahr 2024 geplant.

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