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Digitale Verwaltung: Transparent und unabhängig

Blick auf einen Server
Anmeldemaske im System der Stadt Essen

Viele Dienste der Stadtverwaltung Essen stehen heute schon online zur Verfügung: Über www.essen.de können sich Bürgerinnen und Bürger beispielsweise jederzeit über aktuelle Meldungen und Themen der Stadt Essen informieren. Wunschkennzeichen und Terminvereinbarungen beim Bürgeramt sind mit wenigen Klicks vom eigenen PC oder Smartphone aus möglich.

Die elektronische Interaktion ist dabei zukünftig nicht nur ein Alternativangebot der Verwaltung zum Bürgerservice vor Ort. Durch die EU-Dienstleistungsrichtlinie sowie das Gesetz zur Förderung der elektronischen Verwaltung in Nordrhein-Westfalen von 2016 ist die Stadtverwaltung verpflichtet, den digitalen Service auf- und auszubauen - über reine Information und erste Kommunikation hinaus.

Dafür müssen einerseits interne, fachliche Abläufe in eine papierlose Form gebracht und miteinander vernetzt werden. Darüber hinaus wird E-Government - so der Fachbegriff - etwa Online-Bezahlverfahren für Bürgerinnen und Bürger ermöglichen und den rechtssicheren Schriftverkehr zwischen Verwaltung und Bürgerschaft über DE-Mail gewährleisten. Der elektronische Identitätsnachweis "eID", der über die Online-Ausweisfunktion des neuen Personalausweises (nPA) oder des elektronischen Aufenthaltstitels (eAT) verfügbar ist, ermöglicht die Feststellung der Identität bei der Nutzung der digitalen Verwaltungsservices.

BürgerRatHaus mit neuer digitaler Infrastruktur

All dies erfordert eine umfangreiche, neue elektronische Infrastruktur, die derzeit erarbeitet wird. Ein erster und wichtiger Schritt dafür ist die Optimierung der Internetpräsenz www.essen.de.

Die schnellere, einfachere Kommunikation und Interaktion mit anderen Verwaltungseinheiten und Behörden, Unternehmen und Bürgerinnen und Bürgern ist ein deutliches Plus an Service für alle: Sie baut Bürokratie ab, spart Zeit, ist zumeist losgelöst von Öffnungszeiten und ortsunabhängig nutzbar und erhöht die Transparenz der Prozesse.

Das BürgerRatHaus macht den Anfang und funktioniert von Beginn an vollständig papierlos: Wenn das BürgerRatHaus im Jahr 2024 bezugsfertig ist, sollen die dort untergebrachten Fachbereiche bereits alle neuen digitalen Prozesse nutzen können. Der Ausbau des E-Government erfolgt darüber hinaus sukzessive in der gesamten Stadtverwaltung.