Durch das Sonderinvestitionsprogramm der Stadt Essen werden bis zum Jahr 2022 zahlreiche Baumaßnahmen durchgeführt und somit das Essener Stadtbild positiv gestaltet. Dazu gehören auch Sanierungs-, Umbau- und Neubaumaßnahmen für die Essener Schulen. Ermöglicht wird dies durch Fördermittel von Bund und Land sowie aus Investitionsmitteln des städtischen Haushalts.

Von den insgesamt 618 Millionen Euro die im Rahmen des Sonderinvestitionsprogramms genutzt werden, entfallen knapp 388 Millionen Euro nur auf die Schulinfrastruktur.

Maßnahmen in Essen

In seiner Sitzung am 28.11.2018 wurde dem Rat erstmals die Gesamtliste der laufenden und geplanten Maßnahmen der Schulinfrastruktur vorgestellt (Ratsvorlage 1613/2018/6A). Die Liste weist einen Gesamtbetrag von 387,9 Millionen Euro aus. Die Maßnahmen verteilen sich auf die laufenden Förderprogramme (KInvFG Kapitel 1 und 2, Gute Schule 2020) und den städtischen Haushalt. Auf Maßnahmen der Turnhallensanierung entfallen davon 60,4 Millionen Euro, auf Toilettensanierungsmaßnahmen 39,9 Millionen Euro.

Aus dem städtischen Haushalt werden Maßnahmen in Höhe von 227,3 Millionen Euro durchgeführt. Dazu kommen Eigenanteile der Stadt in Höhe von 10,8 Millionen Euro, die über Förderprogramme des Bundes laufen.

Zur Gesamtliste der laufenden und geplanten Maßnahmen

Folgende Großprojekte aus dem Bereich Schule, bei denen die Finanzierung noch nicht abschließend geklärt ist und deren Kostenvolumen auf 300 bis 400 Millionen Euro geschätzt werden, sind noch nicht in der Liste enthalten:

  • Neubau Gesamtschule Altenessen, Standort Erbslöhstraße
  • Abbruch/Neubau oder Sanierung Gesamtschule Bockmühle, Ohmstraße
  • Abbruch/Neubau oder Sanierung Berufskolleg Stadtmitte, Schwanenkampstraße
  • Abbruch/Neubau Gymnasium Nord-Ost, Katzenbruchstraße
  • Abbruch/Neubau Kita/Schule Hatzper Straße
  • Abbruch/Neubau oder Sanierung Frida-Levy-Gesamtschule

Schaffung von zusätzlichem Schulraum - Task Force Schule I und II

Um der steigenden Zahl von Schülerinnen und Schülern aufgrund der höheren Geburtenraten und der Zuwanderung von geflüchteten Menschen in den letzten Jahren gerecht zu werden, wurden verwaltungsintern und fachbereichsübergreifend die sogenannte "Task Force Schule" gebildet, um zusätzliche Maßnahmen zur schnellen Schaffung von neuen Schulplätzen auf den Weg zu bringen. Für die Finanzierung hat der Rat der Stadt Essen außerplanmäßige Mittel bereit gestellt, um weiterhin der gesetzlichen Verpflichtung nachzukommen, jedem Kind in Essen einen entsprechenden Schulplatz anbieten zu können.

Der Rat der Stadt Essen hat im Februar 2019 Umsetzung und Finanzierung von zusätzlichem Schulraum für das Schuljahr 2019/2020 beschlossen, die die Task Force Schule II ermittelt hat. Darunter fallen Schulplatzerweiterungen an vier Realschulen.
Mehr zu den zusätzlichen Maßnahmen der Task Force Schule II

Bereits im Februar 2018 hat der Rat der Stadt Essen die Bereitstellung von zusätzlichem Schulraum beschlossen. Wie die "Task Force Schule I" ermittelt hatte, fehlten insbesondere an den Essener Grundschulen viele Plätze zum Schuljahr 2018/2019.
Mehr zu den Maßnahmen der Task Force Schule I

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