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Realisierungswettbewerb Neubau Gesamtschule Altenessen-Süd

Foto: Luftbild des Baugeländes an der Erbslöhstraße, Ecke Berthold-Beitz-Boulevard

Luftbild des Baugeländes

Foto: Dreidimensionales Umgebungsmodell des Baugeländes an der Erbslöhstraße, Ecke Berthold-Beitz-Boulevard

Das Umgebungsmodell

Anlass

Die Stadt Essen plant aufgrund weiter steigender Schülerzahlen und verstärkter Nachfrage nach Gesamtschulplätzen die Neugründung und Errichtung einer 6-zügigen Gesamtschule an der Erbslöhstraße im Stadtteil Altenessen-Süd. Auf dem neuen Schulgelände entstehen gleichzeitig auch eine Dreifachsporthalle und zwei Einfachsporthallen inklusive notwendiger Außenanlagen. Die Gesamtschule soll für künftig etwa 1.300 Lernende und 110 Lehrende und Beschäftigte ausgelegt sein. Der künftige Schulneubau soll den aktuellen Anforderungen an Nachhaltigkeit gerecht werden. Eine Zertifizierung mit dem Gütesiegel „Silber“ gemäß Bewertungssystem Nachhaltiges Bauen (BNB) des Bundes wird angestrebt. Zur Schaffung der planungsrechtlichen Voraussetzungen einer Bebauung wurde bereits ein Bebauungsplanverfahren eingeleitet, das bei reibungslosem Ablauf zum Baubeginn der Schule abgeschlossen sein wird.

Planungsaufgabe

Es soll eine neue, innovative und nachhaltige Gesamtschule gebaut werden. Der Neubau wird auf ein Investitionsvolumen von etwa 58,52 Millionen Euro geschätzt. Das zu bebauende Grundstück ist im Eigentum der Stadt und weist eine Größe von etwa 35.000 qm aus. Es wird ein Entwurfskonzept erwartet, das die vielfältigen funktionalen und modernen pädagogischen Anforderungen bestmöglich erfüllt, den Grundsätzen der Nachhaltigkeit und Energieeffizienz entspricht und in der Errichtung wie auch im laufenden Betrieb möglichst Kosten spart.

Wettbewerb- und Vergabeverfahren

Fachplanungsteams aus den Bereichen Architektur, Landschaftsarchitektur, Tragwerksplanung und Technischer Gebäudeausrüstung wurden in einer europaweiten Bekanntmachung zur Teilnahme an einem Planungswettbewerb aufgefordert. Nach einem Bewerbungsverfahren wurden 15 Wettbewerbsteilnehmende zur Abgabe eines Planungsentwurfes aufgefordert. Eine Jury aus Sach- und Fachpreisrichtenden wird die abgegebenen Arbeiten beurteilen, den Sieger ermitteln und der Stadt zur Beauftragung von Generalplanerleistungen vorschlagen. Im Anschluss an das Wettbewerbsverfahren wird mit dem Sieger in einem Verfahren nach Verordnung über die Vergabe von öffentlichen Aufträgen über die Beauftragung als Generalplaner verhandelt. Mit dem Wettbewerbsmanagement wurde die RHA Reicher Haase Assoziierte GmbH aus Aachen beauftragt.

Termine

In seiner Sitzung am 19.06.2020 wird das Wettbewerbsergebnis durch das Preisgericht ermittelt.

Kontakt

Frau Höhn-Imig, Sabine
+49 201 8860459 +49 160 3620923
Frau Pieper, Henrike
+49 201 8860505 +49 1516 5529039
 
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