essen.de > Leben in Essen > Planen, Bauen und Wohnen > Städtische Bauprojekte > Wettbewerbe

Realisierungswettbewerb Neubau Gymnasium Essen Nord-Ost

Planungsaufgabe

Das bestehende Schulgebäude an der Katzenbruchstraße in Altenessen aus dem Gründungsjahr 1968 erfüllte aufgrund seiner Sanierungsbedürftigkeit und den unzeitgemäßen Raumkonzepten nicht mehr die Anforderungen an ein leistungsfähiges Gymnasium. Eine Machbarkeitsstudie der Immobilienwirtschaft kam zu dem Ergebnis, dass ein Neubau der Schule einschließlich des in den 1990er Jahren ergänzten pädagogischen Zentrums die sinnvollste Lösung darstellt. In einem europaweit veröffentlichten Wettbewerb wurden 15 teilnehmende Generalplanerbüros vor die Aufgabe gestellt, ein neues innovatives und nachhaltiges Gymnasium zu entwerfen. Das rund 13.000 große Baufeld grenzt unmittelbar an das Bestandsgebäude und ist in städtischem Besitz. Die Stadt Essen stellte dem Preisgericht aus Fach- und Sachpreisrichtenden als Wettbewerbssumme für diese Bauaufgabe mit einem Investitionsvolumen von etwa 35,2 Millionen insgesamt 205.000 Euro zur Verfügung.

Der erste Preis

Der Entwurf des Generalplaners agn Niederberghaus & Partner GmbH aus Ibbenbüren wurde durch das Preisgericht unter Vorsitz des Kölner Architekten Martin Halfmann mit dem über 82.000 Euro dotierten ersten Preis ausgezeichnet. Nach Meinung des Preisgerichts „… stellt der Entwurf eine ausgezeichnete Lösung in Bezug auf die Ansprüche an den Ort, zeitgemäße Lernumfeldbedingungen und die Schul-Gemeinschaft dar, wobei die Außenanlagen noch nicht die Qualitäten des Hochbaus nachweisen können. Insbesondere überzeugen die innenräumliche Vielfalt und die geglückte Gestaltung der Höfe und Lernhäuser.“

Der zweite Preisträger

52.000 Euro erhielt das Büro Lehmann Architekten GmbH BDA – DWB, Offenburg/Berlin mit office03/Waldmann & Jungblut Architekten Partnerschaft mbB aus Köln als zweiten Preis.

Anerkennung

Das Büro karlundp Dipl.-Ing. (FH) Architekt BDA Ludwig Karl aus München erhielt eine Anerkennung der Jury über 26.000 Euro.

Das Preisgericht beschloss einstimmig die Verteilung einer Aufwandsentschädigung über 3.000 Euro je Teilnehmer.

Mit dem Wettbewerbsmanagement wurde die assmann GmbH aus Dortmund beauftragt.

 
Um das Informationsangebot der Internetseite nutzerfreundlicher zu gestalten, verwenden wir Cookies. Falls Sie mit der Speicherung von Cookies nicht einverstanden sind, finden Sie in unserer Datenschutzerklärung weitere Informationen.
OK