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Realisierungswettbewerb Haus des Lernens Haarzopf

Die Wettbewerbspreise

Visualisierung des Neubaus Haus des Lernens Haarzopf. Fassadenansicht des neuen Gebäudes von Norden. Im Vordergrund sieht man eine Begrenzungsmauer.

1. Preis

Visualisierung des Neubaus Haus des Lernens Haarzopf. Der Baukörper hat eine weisse Fassade, große Fensterausschnitte und ist in ein-, zwei- und dreigeschossige Bauteile gegliedert.

2. Preis

Visualisierung des Neubaus Haus des Lernen Haarzopf. Gebäudeansicht von der Raadter Straße.

3. Preis

Visualisierung des Neubaus Haus des Lernens Haarzopf. Ansicht des Gebäudes im Schnitt. Links ist der Gebäudeteil der Kindertagesstätte, rechts für die Grundschule zu sehen.

Anerkennung

Planungsaufgabe

Die Schulgebäude der beiden Grundschulen an der „Raadter Straße“ und „Hatzper Straße“ konnten aufgrund ihres nicht mehr zeitgemäßen baulichen Zustandes nicht weiter bestehen. Als Ersatz und zur Sicherstellung eines ordnungsgemäßen Unterrichtsbetriebes sollten am Standort „Raadter Straße“ im Essener Stadtteil Haarzopf ein Grundschulneubau und eine Kindertagesstätte errichtet werden. Der neue Baukörper, das Haus des Lernens Haarzopf, sollte ausreichenden Platz für eine dreizügige Grundschule mit der Möglichkeit der Ganztagsbetreuung als offenes Angebot für insgesamt vier Gruppen sowie für eine dreigruppige Kindertagesstätte bieten. Die am begrenzten anonymen Wettbewerb teilnehmenden Büros sollten ein Gebäude in Passivhausbauweise entwerfen, das sowohl die funktionalen Anforderungen erfüllt, als auch die vorhandene Umgebungsbebauung und Landschaftsstruktur entsprechend berücksichtigt. Für den Abbruch der Bestandsgebäude, Interimsmaßnahmen und Neubau auf dem Grundstück lag ein Kostenrahmen über rund 9,8 Mio. Euro zu Grunde. Der Jury aus Fach- und Sachpreisrichtenden standen Preisgelder über insgesamt 50.000 Euro zur Verfügung.

Der erste Preis

Der Entwurf der Arbeitsgemeinschaft schmersahl-biermann-prüßner Architekten und Stadtplaner BDA/Domotech Planungsges. mbH aus Bad Salzuflen wurde durch das Preisgericht unter Vorsitz des Kölner Architekten Kaspar Krämer mit dem ersten Preis über 25.000 Euro ausgezeichnet. Das Preisgericht war der Meinung, dass sich diese Arbeit „insgesamt durch hohe gestalterische Kompetenz auszeichnet, die geschickt die notwendigen Flächen kompakt und wirtschaftlich bei gleichzeitig hoher atmosphärischer Verdichtung um eine in Essen zu nutzende Binnenzone organisiert“.

Der zweite Preisträger

Die Arbeitsgemeinschaft Hahn Helten und ASS Architekten GmbH aus Aachen erhielten den zweiten Preis und 14.500 Euro Preisgeld. Das nicht vergebene Preisgeld einer zweiten Anerkennung wurde diesem Preisträger zugeschlagen.

Der dritte Preis

Mit 8.000 Euro und dem dritten Preis des Wettbewerbs wurde die Arbeit der Arbeitsgemeinschaft Alten Architekten/Vika Ingenieur GmbH aus Berlin ausgezeichnet.

Anerkennung

Das Büro Reinders Architekten BDA aus Osnabrück erhielt eine Anerkennung der Jury über 2.500 Euro.

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