Neubau Kindertagesstätte Im Löwental

Verkehrsgünstig und doch naturnah

Nur wenige Minuten Fußweg vom Zentrum des Essener Stadtteils Werden entfernt, an einem Bogen der Ruhr, liegt das städtische Baugrundstück Im Löwental 19. Hier wird entsprechend des Auftrages aus dem Ratsbeschluss der Stadt Essen eine 4-gruppige Kindertagesstätte unter Trägerschaft des Diakoniewerk Essen e. V. errichtet. Das Projekt ist eine Teilmaßnahme der am 29.05.2019 beschlossenen fünften Baustaffel des KiTa-Ausbauprogramms zur Schaffung weiterer Betreuungsplätze im Essener Stadtgebiet.

Zur Bebauung wurde das ehemalige Asylbewerberheim zunächst zurückgebaut und das Baufeld hergerichtet. Auf dem freigemachten Gelände wird eine viergruppige Kindertagesstätte für etwa 75 Kinder entstehen. Es werden jeweils eine Gruppe für unter dreijährige und über dreijährige Kinder, sowie zwei altersgemischte Gruppen gebildet.

Der Planungsentwurf

Geplant ist ein L-förmiges, eingeschossiges Gebäude, das zurückversetzt entlang der abknickenden Straße „Im Löwental“ liegt. Der Baukörper wird in massiver Mauerwerksbauweise erstellt und mit einer wärmegedämmten, hinterlüfteten Vorhangfassade aus hellen, unempfindlichen und widerstandsfähigen Klinkern verkleidet. Fenster und Türen werden optisch in unterschiedlichen Farben abgesetzt. Das Flachdach erhält eine extensive Dachbegrünung, also eine naturnah angelegte Bepflanzung, die sich weitestgehend selbst erhält und weiterentwickelt.

Das Raumkonzept

Der Eingang und unter anderem die Verwaltungsräume, Lagerräume und die Frischkochküche des Gebäudes sind straßenseitig angeordnet. Das großzügige Außengelände kann über straßenabgewandten Räume, zum Beispiel die Gruppenräume mit Nebenräumen oder den Mehrzweckraum zugänglich gemacht werden. Alle Räume im Inneren werden durch einen langen Flur erschlossen, der auch zum Spielen einlädt. Natürliches Licht erreicht diesen Spielflur durch große Lichtkuppeln im Flachdach. Neben dem Spielflur können der Mehrzweckraum und das neugestaltete Außengelände für Bewegung und Kreativität genutzt werden.

Im Außengelände sind je nach Alter verschiedene Spielgräte inklusive Sonnenschutze geplant. Zusätzlich gibt es eine „Bobbycar-Strecke“ und einen kleinen Nutzgarten mit Hochbeeten.

Mit der Planung und Bauausführung hat die Immobilienwirtschaft der Stadt das Büro ELF Architekten aus Essen beauftragt. Für die Bauaufgabe werden Finanzmittel über etwa 3 Millionen Euro aus dem städtischen Haushalt verwendet.

Frau Schulte-Bahrenberg, Miriam
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