Essen in der Region

Freiheit Emscher - Interkommunaler Entwicklungsplan Essen/Bottrop/RAG Montan Immobilien

Die Städte Essen und Bottrop und die RAG Montan Immobilien GmbH erarbeiten gemeinsam eine Machbarkeitsstudie zur Entwicklung des Essener Nordens und des Bottroper Südens: den Interkommunalen Entwicklungsplan. Die Machbarkeitsstudie wird im Rahmen des Regionalen Wirtschaftsförderungsprogramms des Landes Nordrhein-Westfalen aus Mitteln der Bund-Länder-Gemeinschaftsaufgabe "Verbesserung der regionalen Wirtschaftsstruktur" (GRW) in erheblichem Umfang gefördert.

Ziel der Machbarkeitsstudie ist die Schaffung eines neuen Raumbildes für die zukunftsfähige Entwicklung des überwiegend industriell‐gewerblich geprägten Planungsraums. Hierbei werden insbesondere die Schaffung neuer Arbeitsplätze, die Milderung der bestehenden Gemengelagen und Restriktionen, die Verbesserung der Wettbewerbsfähigkeit und Wirtschaftskraft sowie der Aufbau einer wirtschaftsnahen Infrastruktur im ca. 1.700 ha großen Betrachtungsraum fokussiert.

Die Erarbeitung der Grundlagen sowie eines Leitbildes wurden 2017 abgeschlossen und vom zuständigen Ausschuss des Rates der Stadt beschlossen. Im ersten Quartal 2018 erfolgte die Entwicklung von Szenarios und darauf aufbauend die Erstellung eines Zielkonzeptes. Anschließend werden derzeit konkrete Struktur- und Nutzungskonzepte sowie vertiefende Entwürfe für besondere Potenzialflächen erarbeitet. Für die Stadt Essen sind insbesondere die Flächen Emil Emscher und Hafen Coelln-Neuessen von herausragender Bedeutung für die Stadtentwicklung.

Die Fertigstellung der gesamten Machbarkeitsstudie Freiheit Emscher erfolgte im ersten Quartal 2019.

Weitere Informationen zu Freiheit Emscher

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Masterplan Flughafen Essen-Mülheim

Mit den Ratsbeschlüssen der Städte Essen und Mülheim an der Ruhr aus dem Jahr 2016 wurden die Verwaltungen der beiden Städte beauftragt, ein Gesamtkonzept/einen Masterplan für den Flughafen Essen-Mülheim aufzustellen. Im Zuge dieses Prozesses soll geklärt werden, wie die Flughafenfläche nach Einstellung des Flugbetriebes (im Jahre 2034) genutzt werden soll.

Die knapp 140 ha (entspricht rund 200 Fußballfeldern) bieten Potentiale für unterschiedliche Entwicklungsmöglichkeiten in den Bereichen Gewerbe, Wohnen und Freiraum. Da beide Städte eine gemeinsame Entwicklungsrichtung einschlagen wollen, hat bereits ein mehrstufiger Workshop-Prozess stattgefunden, im Rahmen dessen über die Entwicklungsmöglichkeiten diskutiert wurde. Unterschiedliche Gutachten (z.B. im Bereich Stadtklima und Entwässerung) sollen zu einer fundierten städtebaulichen Entwicklung beitragen.

Bis Ende 2021 soll ein Masterplan vorliegen, der eine Nachnutzungsperspektive für den Flughafen Essen-Mülheim aufzeigt. Um eine qualitätsvolle Entwicklung sicherzustellen, wird dazu Ende 2020/Anfang 2021 ein städtebaulicher Wettbewerb durchgeführt. Die Erstellung des Masterplans, die Durchführung des städtebaulichen Wettbewerbs sowie eine vorgeschaltete Mobilitätsstudie und die vorgeschaltete Erarbeitung einer Ansiedlungsstrategie für einen interkommunalen Gewerbepark werden dabei im Rahmen des Projektaufrufs Regio.NRW – Wirtschaftsflächen mit EU- und Landesmitteln gefördert.

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"Wandel als Chance" - Vereinbarung zur Revitalisierung bedeutsamer Bergbauflächen

Die Beschlüsse zur Stilllegung des Steinkohlebergbaus stellen die betroffenen Kommunen vor erhebliche Herausforderungen bei der Nachnutzung der ehemaligen Bergbauflächen. Städte, Kreise, RVR, Land NRW und RAG haben sich darauf verständigt, im Sinne einer nachhaltigen und regionalökonomisch bedeutsamen Entwicklung in gemeinschaftlicher Verantwortung eng zusammenzuarbeiten.

Diese Absicht mündet in eine schriftliche Vereinbarung der betroffenen Parteien, die im Februar 2014 unterzeichnet werden soll.

Die Stadt Essen ist mit der Fläche Nr.8 "Emil Emscher - Hafen Coelln" vertreten, die nun im Rahmen der Vereinbarung "Wandel als Chance" eine besondere Aufmerksamkeit erhält. Diese Fläche ist auch Bestandteil des interkommunalen Masterplanes "Essener Norden/Bottroper Süden".

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Mobilitätsband A40|B1

Am 06.05.2010 hat der Ausschuss für Stadtentwicklung und Stadtplanung den Regionalen Masterplan A40|B1 (scheuvens + wachten, Dortmund) und das Gestalthandbuch A40|B1 (Planungsgemeinschaft orange.edge, Gelsenkirchen und Davids | Terfrüchte + Partner, Essen) zur Kenntnis genommen. Die Erarbeitung der zwei Planwerke erfolgte im Auftrag der Städte Moers, Duisburg, Mülheim an der Ruhr, Essen, Bochum, Dortmund und Unna sowie der Gemeinde Holzwickede.

Von allen Stadtoberhäuptern der Anrainerstädte wurde am 12.07.2010 ein stadtregionaler Kontrakt, in dem sich die Städte verpflichten, im Sinne des Regionalen Masterplanes die Attraktivität und das Selbstbewusstsein der Metropolregion Ruhr zu stärken und die Konkurrenzfähigkeit gegenüber anderen Metropolräumen zu verbessern, gemeinsam unterzeichnet.

Zum Gestalthandbuch wurde ein Kontrakt zwischen den Städten und dem Straßenbaulastträger Straßen.NRW geschlossen, so dass eine Umsetzung der im Handbuch beschriebenen Grundregeln verpflichtend für alle Beteiligten ist.

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