Das WDR Fernsehen hat für die Sendung "Servicezeit" zwölf überwiegend kommunale Pflegestützpunkte aus Nordrhein-Westfalen getestet.
Hierzu wurde ein Kriterienkatalog mit 20 Punkten entwickelt, welche in einer guten Beratung grundsätzlich angesprochen werden müssen.
Außerdem waren die Ergebnisoffenheit der Beratung, die Freundlichkeit der BeraterInnen und die Verständlichmachung komplizierter Sachverhalte weitere Prüfkriterien.
Das Testverfahren des WDR:
"Um die Berater richtig zu fordern, schicken wir zwei Testerinnen ins Rennen: eine Angehörige und eine Fachfrau mit 40 Jahren Erfahrung in der Pflege.
Dieses Testteam will - so die konkrete Aufgabenstellung - ab sofort ihre demenzerkrankte Mutter zu Hause pflegen. Sie wollen wissen, wie sie die Pflege lernen und wo sie Hilfe sowie finanzielle Unterstützung bekommen können - ein typischer Fall also, den jeder Berater meistern müsste.
Zwei Pflegestützpunkte besuchen Sie persönlich (darunter den Pflegestützpunkt Essen), bei weiteren zehn nehmen sie die Möglichkeit der Telefonberatung wahr."

Ergebnis:
"Den positivsten Eindruck hatten unsere Testerinnen vom Pflegestützpunkt Essen. Die Beraterin war äußerst freundlich, selbst gut informiert, nahm sich Zeit und zeigte sogar interessante weiterführende Seiten im Internet."

Die Hälfte aller getesteten Pflegestützpunkte hat nicht ausreichend informiert.

Damit konnte die Pflegeberatungsstelle der Stadt Essen bereits zum zweiten Mal (nach 2004) ihre Kompetenz unter Beweis stellen.

(Textauszüge aus "Unter der Lupe: Pflegestützpunkte in NRW - Servicezeit - WDR Fernsehen, Autorinnen: Hanna Beckmann und Jana Tosic)

 
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