Seniorenkino in der Lichtburg

Das monatliche Filmereignis für Senioren

Die Filme des ersten Halbjahrs 2010:

Donnerstag 7. Januar, 14.00 Uhr, Lichtburg

St. Jacques ... Pilgern auf Französisch

Coline Serreaus Juwel über eine Chaos-Truppe religiös eher unambitionierter Franzosen, die auf dem Jakobsweg wandern, streiten, nachdenken und sich verlieben ist ein wunderbares Roadmovie.
Drei Geschwister, die sich aus den Augen verloren haben, erhalten das Erbe ihrer Mutter erst, wenn sie sich auf den Jakobsweg nach Santiago de Compostela machen. Doch sind sie sich spinnefeind, ungläubig und körperlich nicht fit. Clara ist eine desillusionierte, schlecht gelaunte Lehrerin, Unternehmer Pierre hängt ständig am Handy und Claude ist bekennender Alkoholiker. „Saint Jacques“ ist eine irrwitzige, kraftvolle Komödie: Die Komik driftet nie in Klamauk ab, nicht zuletzt wegen eingefügten Traumsequenzen, spitzzüngigen Dialogen und bestens ausgewählten Schauspielern.

Frankreich 2005; 107 Minuten; Regie: Coline Serreau; Darsteller: Artus de Penguern, Muriel Robin, Jean-Pierre Darroussin; ab 6 Jahre

Sachbuchlektor Jan nimmt den Heiratsantrag seiner deutsch-italienischen Freundin Sara an und möchte ohne großes Brimborium standesamtlich heiraten. Doch der zukünftige Schwiegerpapa Antonio pocht darauf, das Fest in Campobello zu feiern. So muss der gegen Meeresfrüchte allergische Jan vor Ort allerlei Schalentiere verdrücken und alleine ohne seine Zukünftige schlafen. Über die ärgert er sich, weil sie immer italienischer wird, aber vor allem über ihre anstrengende Verwandtschaft. Kurz vor der Trauung reißt ihm der Geduldsfaden. Neele Leana Vollmar setzt in der temperamentvollen, herzerfrischenden Komödie Jan Weilers Bestseller über eine liebenswerte Familiensippe hinreißend witzig um. Ein guter Kniff ist, die italienische Sprache nicht zu synchronisieren, so fühlt sich der Zuschauer so fremd wie Jan.

Deutschland/Italien 2009; 98 Minuten; Regie: Neele Leana Vollmar; Darsteller: Lino Banfi, Christian Ulmen, Mina Tander, Maren Kroymann

Sophie kennt ihren Vater nicht und hat drei potentielle Kandidaten zur Auswahl, von denen einer sie eigentlich auf ihrer bevorstehenden Hochzeit zum Altar geleiten soll.  Musikalisch erzählt und äußerst gelungen interpretiert von Meryl Streep, Pierce Brosnan, Colin Firth und anderen erstklassigen Darstellernist dieser Film ein Fest (nicht nur) für alle ABBA-Fans! Phyllida Lloyd bringt das erfolgreiche Broadway-Musical beinahe eins zu eins auf die Kinoleinwand. Mamma Mia! Ist ein hochgradig amüsanter und fröhlicher Film, der bis zum Schluss vor Komik und Witz sprüht. Ein erfrischend dynamisches Werk, romantisch, für jung und alt ein optimales Gute-Laune-Kino-Erlebnis, bei dem es sicher kaum einen in den Stühlen hält.

USA/2008; 109 Minuten; Regie: Phyllida Lloyd; Darsteller: Meryl Streep, Pierce Brosnan, Colin Firth, Stellan Skarsgård, Dominic Cooper, Julie Walters, Christine Baranski, Amanda Seyfried

Pünktlich zur Kulturhauptstadt 2010 präsentiert sich eine Metropole mit allen Facetten: mit einer Geschichte, die bis ins erste Jahrtausend zurückreicht, mit Deutschlands bestem Opernhaus, mit Nordrhein-Westfalens bestem Schauspielhaus. Mit einem Welterbe, das Design in den Mittelpunkt stellt und 2010 die Besucher in der Region willkommen heißen wird. Mit einer Zukunft, die auf ein Fundament aus Tradition, Solidarität und Zuversicht gegründet ist. „Essen - das Portrait“ ist ein Streifzug mit bekannten und unbekannten Ansichten auf Industriedenkmäler, kulturelle Klassiker, moderne Architektur, Freizeit- und Sportmöglichkeiten sowie Events für jede Zielgruppe.

Ein Überblick über die gastronomische Vielfalt rundet das Stadtportrait ab.
Deutschland 2009; 60 Mi.; Regie: Stefan Windprecht; Schnitt: Marcus Kalthoff; Kamera: Philipp Peißen

Donnerstag 6. Mai, 14 Uhr, Lichtburg

Ganz oder gar nicht

Um seine karge „Stütze“ aufzubessern, beschließt der arbeitslose Stahlarbeiter Gaz, eine männliche Striptease-Truppe auf die Beine zu stellen. In seiner Heimatstadt Sheffield sucht und findet er fünf Gleichgesinnte, mit denen er zusammen nach dem Vorbild der „Chippendales“
die Choreographie für den geplanten Auftritt einstudiert. Da aber leider keiner der Sechs einen muskelgestählten Adonis-Körper zu bieten hat, beschließen sie, dem weiblichen Publikum etwas völlig Ungewöhnliches zu bieten. Der spritzig inszenierte Stripper-Spaß überzeugt durch seinen lakonischen Witz, die skurrilen, liebenswerten Charaktere und die präzise Zeichnung des englischen Arbeitermilieus.

Großbritannien/USA 1997; 91 Minuten; Regie: Peter Cattaneo; Darsteller: Robert Carlyle, Tom Wilkinson, Mark Addy

Donnerstag 10. Juni, 14 Uhr, Lichtburg

Kalender Girls

Jedes Jahr bringen die Frauen des Women's Institute von Rylstone einen Kalender heraus, um mit den Einnahmen aus dessen Verkauf für die Krebsforschung zu sammeln. Als eine der Verantwortlichen nach dem Krebstod ihres Mannes die aufheiternde Idee hat, den Kalender
anstelle von Naturbildern mit Nacktfotos der Frauen bei ihren ganz alltäglichen Tätigkeiten zu dekorieren, hat das Unternehmen wider Erwarten so viel Erfolg, dass die Spenden groß und die Ladys weltweit berühmt werden. In dieser erfolgreichen Komödie verbinden
sich skurril-trockener britischer Humor, bissiger Wortwitz und ein ehrliches Anliegen für soziale Belange zu einem sympathischen
Film, den man nicht zuletzt dank der Leistungen von Helen Mirren und Julie Walters gern sieht.

Großbritannien 2003; 108 Minuten; Regie: Nigel Cole; Darsteller: Julie Walters, Helen Mirren, Penelope Wilton

 
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