Die Badesaison 2018 hat begonnen

Im letzten Jahr eröffnete die Stadt Essen gemeinsam mit dem Ruhrverband nach 46 Jahren die erste offizielle Badestelle an der Ruhr. Jetzt startet "Baden in der Ruhr" in seine zweite Saison. Durch eine Weiterentwicklung des Frühwarnsystems, das die Einhaltung der hygienischen Qualitätsanforderungen an das Ruhrwasser an der Badestelle am Seaside Beach Baldeney vorhersagt, sollen in 2018 deutlich mehr Badetage ermöglicht werden können.
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Projekt der Grünen Hauptstadt

Im Jahr der Grünen Hauptstadt Europas - Essen 2017 wurde das Baden in der Ruhr an einer ersten Badestelle wieder ermöglicht, und zwar mit dem neuen Badegewässer "Seaside Beach Baldeney".

Badespaß im Baldeneysee gab es schon im vorigen Jahrhundert ab 1937, als das Strandbad Baldeney eröffnet wurde. Geschwommen wurde in angelegten Becken, aber beim Sprung vom Sprungturm landete man im See. Mit der sinkenden Wasserqualität der Ruhr wurde in den fünfziger Jahren das Baden in der Ruhr untersagt.

Im Rahmen des Forschungsprojektes "Sichere Ruhr" wurde festgestellt, dass bei trockener Wetterlage die Anforderungen der Europäischen Union an die Wasserqualität von Badegewässern erfüllt werden. Nach stärkeren Regenfällen warnt ein neu entwickeltes Frühwarnsystem vor kurzzeitigen Verschmutzungen des Ruhrwassers und löst automatisch ein Badeverbot aus. Statistische Berechnungen lassen pro Saison 30 bis 50 Badetage erwarten. So konnte als Pilotprojekt ein Bereich am Seaside Beach Baldeney als Badegewässer zur Saison 2017 angemeldet werden. Ermöglicht wurde dies durch eine Finanzierung aus Mitteln der Grünen Hauptstadt Europas - Essen 2017.