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Die eigenverantwortliche Nutzung von Sportanlagen

Nachdem bereits in den 70er Jahren die Übertragung der Schlüsselgewalt in Turn- und Sporthallen erfolgreich praktiziert wurde, lag der Gedanke, eine ähnliche Nutzungssystematik auch für ungedeckte Sportanlagen zu schaffen, nahe.

Bereits Anfang 1982 gingen erste Sportanlagen in die "eigenverantwortliche Nutzung" von Sportvereinen über, wobei zwei Gesichtspunkte im Vordergrund standen:

1. Durch Stärkung der Eigenverantwortung der Vereine sollte eine vielfältigere und intensivere Nutzung der Sportanlagen ermöglicht werden.
2. Durch die Einsparung von Platzwartstellen sollte seitens des Sports ein Beitrag zur Konsolidierung des städtischen Haushalts und somit zum dauerhaften Bestand der städtischen Infrastruktureinrichtungen geleistet werden.

Bei der Auswahl der in Frage kommenden Anlagen wurde neben der Größe und der Nutzungsintensität insbesondere die personelle Situation berücksichtigt, da nur Sportanlagen in Frage kamen, bei denen städtisches Personal nicht betroffen war.

Das Modell der eigenverantwortlichen Nutzung hat sich inzwischen außerordentlich bewährt, so dass sich die Zahl der betroffenen Sportanlagen von 10 im Jahre 1982 auf zurzeit 35 Sportanlagen und Turnhallen ausgeweitet hat.

Die Vereine, die sich an der eigenverantwortlichen Nutzung beteiligen, erhalten einen finanziellen Zuschuss, der sich nach Größe und Pflegeaufwand der betreffenden Anlage richtet.  Die anfallenden Energiekosten so wie die Kosten für die bauliche Unterhaltung und Funktionalität der Anlage werden nach wie vor den Sport- und Bäderbetrieben Essen getragen.

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