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Peter Eilenbrock über Burgaltendorf

Immer viel unterwegs und aktiv war der ehemalige Cheffahrer eines großen Essener Konzerns – und das ist der Vorruheständler heute immer noch in seinem "Dorf". Man trifft ihn beim Fitnesstraining im Aktivpunkt, beim Spazierengehen mit Ehefrau Veronika und den Enkeln und immer dann, wenn es rund um die alte Burg etwas zu reparieren, zu organisieren oder überhaupt zu machen gibt.

Was ist für Sie das Besondere an Burgaltendorf?

"Burgaltendorf ist zwar modern geworden, hat sich aber immer noch den früheren Dorf-Charakter bewahrt. Man kennt sich – oder wird schnell bekannt. Wer will, kann sich schnell integrieren, wer sich abschotten möchte, kann das auch. Es gibt viele Leute, die hier nur wohnen – aber genauso viele, die hier auch leben. Und außerdem haben wir hier viel Landschaft um uns herum."

Seit wann wohnen – bzw. leben Sie in Burgaltendorf?

"Seit 35 Jahren. Wir wohnten zuerst in Huttrop, bekamen dann aber hier eine größere, günstigere Mietwohnung angeboten, mit Spielplatz hinter dem Haus. Ich sehe keinen Grund, warum ich hier wegziehen sollte. Im Gegenteil – gerade ist mein Sohn mit Familie hierher gezogen."

Was würden Sie Besuchern unbedingt zeigen?

"Ich führe Leute, die uns zum ersten Mal besuchen, immer nach oben auf den Burgturm. Von da oben, aus 25 Metern Höhe, hat man bei schönem Wetter einen tollen Blick über das Ruhrgebiet. Man sieht die Oberhausener Halde, die Essener Hochhäuser-Skyline und die Bochumer Sternwarte, und ganz viel Grün."

Was ist Ihr persönlicher Lieblingsort in Burgaltendorf?

"Mein Sofa. Aber im Ernst – ich bin rund um das Dorf viel unterwegs als Spaziergänger, und deshalb kann ich sagen, dass für mich die schönste Ecke in Burgaltendorf der Ruhrtalweg ist. Er führt von der Burgstraße zur Ruhr hinunter durch ein wunderschönes Siepen mit weiten Feldern. Das ist zu allen Jahreszeiten schön – im Frühling wie im Herbst, aber vor allem, wenn die uralten Holunderbüsche blühen. Manchmal sehe ich unterwegs da sogar ein Rudel Rehe."

Was sollte ein neuer Nachbar in Burgaltendorf unbedingt kennen oder machen?

"Sich für die "Aldendorper" Geschichte interessieren. Wir haben hier eine Burgruine aus dem 12. Jahrhundert, hier gab es schon ganz früh Bergbau mit Stollen und Schächten, hier gab’s mal eine Eisenbahnlinie. Vieles davon ist noch nicht erforscht."

Und wer sich nicht für Geschichtliches interessiert….

"Der kann sich reichlich sportlich betätigen. Allein oder in Gruppen, in Vereinen oder für sich. Tennis, Handball, Fußball – und auch in unserem Aktivpunkt kann jeder, egal welchen Alters, was für seine persönliche Fitness tun. Außerdem trifft man sich da gern."

Welche Veranstaltung sollte man nicht verpassen?

"Da gibt es viele: das Burgfest der Burgaltendorfer Vereine, das große Mittelalterfest rund um die Burg, das alle zwei Jahre stattfindet. Die Aufführungen vom "Kleinen Theater Burgaltendorf". Aber auch die großen Konzerte der Burgaltendorfer Chöre. Das Weihnachtskonzert in der Herz-Jesu-Kirche ist immer etwas ganz Besonderes."

Die Potentiale Burgaltendorfs

Wie bewerten Sie persönlich die Potentiale von Burgaltendorf?

Möglich sind pro Thema folgende Bewertungen: ausgezeichnet, gut, ausbaufähig, keine Bewertung

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ausgezeichnet
Freizeitangebote
ausbaufähig
Angebote für Kinder
gut
Restaurants
ausbaufähig
Grün im Stadtteil
ausgezeichnet
 
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