essen.de > Leben in Essen > Stadtteile > Burgaltendorf

Edeltraud Lachnicht über Burgaltendorf

Frau Lachnicht, bitte sagen Sie etwas über sich:

"Ich bin 70 Jahre alt und gebürtig in Steele Horst. Nach meiner Hochzeit mit einem Burgaltendorfer 1967 bin ich hierher gezogen. Wir haben zwei Töchter und ein Enkelkind. 30 Jahre habe ich hier im katholischen Pfarrbüro gearbeitet."

Was ist für Sie das Besondere an Burgaltendorf?

"Mir gefällt der dörfliche Charakter, wo jeder (fast) jeden kennt, und wo man sich auf der Straße noch grüßt. Mir gefällt, dass man sofort im Grünen ist und die Natur genießen kann. Dabei hilft eine Reihe markierter Wanderwege. Es gibt ein vielfältiges Vereinsleben, das einem die Integration leicht macht, es gibt ein reges ökumenisches Miteinander der großen christlichen Gemeinden.

Man ist an der Peripherie der Stadt – und doch mit dem Bus schnell in der City oder in Steele.

Das Besondere ist natürlich die Burg, besonders wenn ihr Umfeld im Blumenschmuck glänzt. Für den täglichen Bedarf gibt es reichliche Einkaufsmöglichkeiten, und die Weihnachtsbeleuchtung der Werbegemeinschaft schafft immer eine besondere Atmosphäre.

Der Marktplatz wird seit zwei Jahren von einem Maibaum geschmückt."

Wohin würden Sie ihre Besucher ausführen?

"Mit Besuchern würde ich zum Ufer der Ruhr gehen, ihr Wasser vermittelt immer eine besondere Stimmung. Beeindruckend ist es, wenn das Wasser weit über die Ufer getreten ist, beeindruckend ist die Vielzahl der verschiedensten Wasservögel.

Daneben würde ich sie in die imponierende Herz-Jesu-Kirche führen, eine der größten des Bistums Essen in neoromanischen Stil und damit an unsere Burg erinnernd. Ganz anders und nicht weniger beeindruckend ist das evangelische Jesus-lebt-Gemeindezentrum mit den Glasfenstern einer heimischen Glasbild-Künstlerin."

Was sollte ein neuer Nachbar wissen/erkunden/unbedingt machen?

"Er sollte sich einem der vielen und verschiedenartigen Vereine oder kirchlichen Gruppen anschließen. Viel würde ihm auch ein guter Kontakt zu seinen Nachbarn helfen. Er sollte die vielfältigen Wander- und Spaziermöglichkeiten nutzen; dazu gibt es verschiedene Führer."

Ihr spontaner Ausgehtipp für heute Abend?

"Ein Besuch des Burgrestaurants, wo man bei Essen und Trinken einen Blick auf den mächtigen Burgturm hat, der die Phantasie beflügelt."

Was ist ihr Lieblingsort?

"Bei meinen Spaziergängen liebe ich zwei Stellen besonders wegen der weit reichenden Aussicht:

Die Kirchstraße mit Blick auf das Hattinger Hügelland, Niederwenigern mit der alten Mauritius-Kirche und der Stadt Hattingen mit ihrem schiefen Kirchturm und die Charlottenstraße, wo man einen weiten Blick über das Tal der Ruhr nach Norden hat."

Welche Jahreszeit ist in Burgaltendorf am schönsten?

"Der Frühling, wenn das frische Grün den Winter vergessen lässt und man das pulsierende Leben der Natur spürbar wird – und der Herbst, wenn der Himmel besonders klar ist und von den höher gelegenen Stellen weite Sicht bietet und das Laub der Bäume in Farben wie von Künstlerhand taucht."

Welche Veranstaltung sollte man in Burgaltendorf nicht verpassen?

"Aus der Fülle von Veranstaltungen möchte ich herausheben das Burgfest der Burgaltendorfer Vereine und das Ritterfest des Heimat-und Burgvereins, die im Wechsel jedes Jahr stattfinden, dann die Weihnachtskonzerte in der Herz-Jesu-Kirche, die Konzerte der hiesigen Chöre in der Comeniushalle und die Karnevalsveranstaltungen der AKG und der Kolpingfamilie."

Die Potentiale Burgaltendorfs

Wie bewerten Sie persönlich die Potentiale von Burgaltendorf?

Möglich sind pro Thema folgende Bewertungen: ausgezeichnet, gut, ausbaufähig, keine Bewertung

Meine Stadtteilbewertung

Mieten
keine Bewertung
Einkaufen
gut
Bus & Bahn
ausgezeichnet
Freizeitangebote
gut
Angebote für Kinder
gut
Restaurants
gut
Grün im Stadtteil
ausgezeichnet
 
Um das Informationsangebot der Internetseite nutzerfreundlicher zu gestalten, verwenden wir Cookies. Falls Sie mit der Speicherung von Cookies nicht einverstanden sind, finden Sie in unserer Datenschutzerklärung weitere Informationen.
OK