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Die Geschichte Fischlakens

Stadtteilwappen Fischlaken

Stadtteilwappen Fischlaken
Haus Scheppen, 17.02.1986, Foto: Peter Prengel
Haus Scheppen
Zeche Pörtingssiepen um 1870
Zeche Pörtingsiepen

Namenserklärung:

Der Name reicht bis ins 9. Jahrhundert zurück. Die Mönche des damals jungen Klosters Werden hatten hier landwirtschaftliche Gebiete und auch Fischteiche.

Erstmals urkundlich erwähnt:

796

Gehört zu Essen seit:

1. August 1929

Stadtteilwappen:

Die früheren Schreibweisen "Fislacu", "Fiselacu" und "Wislaken" sind die Bezeichnungen für stehendes Gewässer mit reichem Fischbestand.

Das Wappen ist ein redendes, das heißt, das Schildbild spielt auf den Namen an: Im blauen Schild zwischen silbernen erhöhten und erniedrigten Balken befindet sich ein silberner Fisch.
(Johann Rainer Bausch: Kurt Schweders Wappen der Essener Stadtteile)

Geschichte

Ackerland und Fischteiche

Fischlaken war schon im ersten Jahrtausend namentlich als Dorf bekannt. Bis 1803 gehörte Fischlaken mit seinen Fischteichen und Ackerflächen zum Benediktinerkloster Werden. Seit 1808 gehörte es zur Bürgermeisterei Werden und ab 1857 zu Werden-Land. Die Eingemeindung nach Essen erfolgte am 1. August 1929.
Heute ist der Stadtteil Fischlaken, im Süden von Essen, in erster Linie ländlich geprägt mit Waldflächen, landwirtschaftlichen Betrieben aber auch dichteren Wohnvierteln.

Ruhrbergbau

Schon 1578 gab es hier links der Ruhr Steinkohleabbau. Die größte Zeche, Zeche Pörtingsiepen, wurde 1779 in Betrieb genommen. Sie förderte Mitte des vorigen Jahrhunderts über 600.000 Tonnen Kohle jährlich und wurde 1973 stillgelegt.
Heute erinnert nur noch eine große Seilscheibe an die Zeche, die in ihrem Gedenken auf dem alten Industriegelände aufgestellt wurde.

 
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