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Die Geschichte Frintrops

Stadtteilwappen Frintrop

Stadtteilwappen Frintrop

Stadtteilwappen Bedingrade

Stadtteilwappen Bedingrade

Das alte Frintrop und Bedingrade in Bildern

Siedlung an der Frintroper Straße um 1933
Frintrop um 1933
Bedingrade um 1935
Bedingrade um 1935

Namenserklärung:

Frintrop
Die älteste bekannte Schreibweise des Namens ist "Vrilincdorpe", was lange mit "Dorf der Freien" übersetzt wurde. Neuere Erkenntnisse deuten auf keltischen Ursprung des Namens hin mit der Bedeutung "sumpfiges Land".

Bedingrade
Der heutige Name Bedingrade stammt von Batingrotha, wie es im 11. Jahrhundert genannt wurde, ab. Bathing ist wahrscheinlich ein Familienname, -rotha bedeutet Rodung, welches Grundlage für die Wappengestaltung von Bedingrade war; nach der Rodung kommt der Pflug.

Erstmals urkundlich erwähnt

Frintrop im 13. Jahrhundert und Bedingrade im 11. Jahrhundert

Gehören zu Essen seit:

1. April 1915

Stadtteilwappen:

Frintrop
In der heraldischen Bildersprache zeigt das Wappen eine Dorfanlage. Um drei Lindenblätter (für Dorflinde) gruppieren sich drei zur Schildmitte gestellte Fachwerkhäuser.
(Johann Rainer Bausch: Kurt Schweders Wappen der Essener Stadtteile)

Bedingrade
Im elften Jahrhundert tauchte der Stadtteil als "Batingrotha" auf. Gedeutet wird "Bating" als Familienname, "rotha" als Begriff für Rodung. Da nach der Rodung der Pflug kam, schlägt sich der alte Name im Wappen nieder, wo ein Pflug auf grünem Schild gezeigt wird.
(Johann Rainer Bausch: Kurt Schweders Wappen der Essener Stadtteile)

Geschichte

Frintrop
Frintrop bestand im Mittelalter aus einer Ansammlung von Höfen, die verstreut entlang des Hellwegs, der wichtigen Handelsstraße zwischen Duisburg und Paderborn, lagen. Vom Beginn der Industralisierung im Ruhrgebiet Anfang des 19. Jahrhunderts blieb Frintrop zunächst weitgehend unberührt.
Mit der Eingemeindung nach Essen am 1. April 1915 - Frintrop gehörte bis dahin zur Bürgermeisterei Borbeck - verlor der Ort über die Hälfte seiner Fläche und rund 5.000 Einwohner an die Stadt Oberhausen.

Bedingrade
Von 1808 bis 1915 gehörte Bedingrade zur Bürgermeisterei Borbeck, ehe die Eingemeindung erfolgte.