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Die Geschichte Heidhausens

Stadtteilwappen Heidhausen

Stadtteilwappen Essen-Heidhausen

Das alte Heidhausen in Bildern

Heidhausen, Am Schwarzen, Januar 1965, Foto: Kurt Hartung

Am Schwarzen, 1965

Kamillushaus in Essen Heidhausen, April1955, Foto: Kurt Hartung

Kamillushaus 1955

Namenserklärung:

Der Name Heidhausen oder Heythusen bezieht sich auf die heideähnliche Landschaft des Gebiets.

Erstmals urkundlich erwähnt:

1512, davor aber bereits besiedelt.

Gehört zu Essen seit:

1. August 1929

Stadtteilwappen:

Im 12. Jahrhundert auch "Hethhusen" oder "Hethusen" genannt.
Der Name bezeugt eine Ansiedlung auf der Heide im Sinne der damaligen Vorstellung. Gemeint ist die Landfläche, die der gemeinschaftlichen Nutzung durch die Bauernschaft diente.

Das Wappen zeigt in Namensanspielung eine Zackenkrone, in der Heraldik "Heidenkrone" genannt, und ein Fachwerkhaus.
(Johann Rainer Bausch: Kurt Schweders Wappen der Essener Stadtteile)

Geschichte

Drei Honschaften

Der heutige Stadtteil Heidhausen bestand ursprünglich aus drei Honschaften: Heidhausen, Holsterhausen - nicht zu verwechseln mit dem heutigen Stadtteil Holsterhausen westlich der Innenstadt - und Kleinumstand. Viele der alten Höfe in diesen Honschaften sind heute noch erhalten.

Wirtschaft und Handwerk

Neben der ausgeprägten Landwirtschaft wurde im späten Mittelalter bereits nach Kohle gegraben. Im Hespertal wurde Alaun abgebaut. Im 19. und 20. Jahrhundert entstanden Handwerksbetriebe wie die Seilerei Strötgen, die Großziegelei Frielingsdorf oder die Schlossfabrik Sul.

 
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