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Kurzporträt Katernberg

Foto: Skulptur mit zwei Katzen
Foto: Besuchergruppe in der erlebnispädagogischen Ausstellung Erfahrungsfeld
Zechensiedlung in der Meerbruchstraße

Wie die Nachbar-Stadtteile Stoppenberg und Schonnebeck im Bezirk VI wurde und wird auch Katernberg durch die Zeche Zollverein geprägt. Die einzige UNESCO Welterbestätte im Ruhrgebiet hat sich als wahrer Publikumsmagnet entwickelt und im Kulturhauptstadtjahr 2010 sage und schreibe 2,2 Millionen Besucher gezählt. Auch wenn Schacht XII der Zeche Zollverein mit seinem markanten Fördergerüst, bekannt als „Eiffelturm des Ruhrgebiets“, im benachbarten Stadtteil Stoppenberg liegt, findet sich mit Schacht 3/7/10 ein anderer sehenswerter Teil der Zeche auf Katernberger Gebiet. Im denkmalgeschützten Fördermaschinenhaus ist das Phänomania Erfahrungsfeld zur Entfaltung der Sinne untergebracht, ein beliebtes Ziel für Jung und Alt.

Denkmalgeschützte Zechensiedlung Meerbruchstraße

Im Stadtteil gibt es aber noch mehr zu entdecken. So zum Beispiel die denkmalgeschützte Zechensiedlung aus den 50er Jahren in der Meerbruchstraße, die auch heute noch zum begehrten Wohnraum zählt. In den letzten Jahren sind einige attraktive Neubausiedlungen entstanden, beliebt vor allem bei jungen Familien. Und wer lieber ein altherrschaftliches Gebäude restaurieren möchte, findet wie das Ehepaar Kahlenberg vielleicht ein passendes Objekt. Mit dem einstigen Sitz des Landarztes von Katernberg haben sich die Kahlenbergs einen Wohntraum erfüllt, wie Sie in ihrer Geschichte vom Umzug nach Essen beschreiben.

Zum Interview mit den Eheleuten Kahlenberg

Historische Gebäude

Zu den weiteren historischen Gebäuden im Stadtteil zählt der 1552 erstmals erwähnte Dortmannhof, der zusammen mit dem heute als Reiterhof genutzten Stratmannkotten aus der Zeit stammt, als Katernberg noch eine Bauernschaft mit 37 Höfen war. Die beiden das Ortsbild prägenden Kirchen, die evangelische Kirche am Markt und die katholische St. Joseph-Kirche stammen aus der Zeit um 1900. Relativ jung ist die 1997 eingeweihte Fatith Moschee an der Schalker Straße. Der Verein der Türkischen Moschee Essen-Katernberg bemüht sich erfolgreich um die interkulturelle und interreligiöse Verständigung. Özcan Akbasli ist Vorsitzender des Vereins und fühlt sich als „Ur-Katernberger“ sehr wohl im Stadtteil, den er mit den Worten „Es gibt nichts Schöneres als in Katernberg zu sein“ liebevoll beurteilt.

Zum Interview mit Özcan Akbasli

Lieblingsort Triple Z

Für Utku Kaynar fängt die Integration bereits auf dem Katernberger Markt an. Die Katernberger waren immer gezwungen zusammenzuhalten, unabhängig von Herkunft und Religion. In seinem Büro im Gründungszentrum Triple Z an der Katernberger Straße betreibt er mit „2 Sprachen – 1 Ziel“ ein Zentrum zur Förderung der Integration.

Zum Interview mit Utku Kaynar

Revierpark Nienhausen

Grün ist es in Katernberg, auch wenn dies die Bergbau-Vergangenheit nicht vermuten lässt. In den alten Zechensiedlungen gehörten Gärten bereits zum Standard. Auf vielen ehemaligen Bergbauflächen hat sich wieder Natur entwickelt. An der Grenze zu Gelsenkirchen dient der Nienhauser Park, einer von fünf Revierparks in der Region, den Katernbergern zur Naherholung. Den „Busch“ besucht auch Heinrich Seidel gern mit seinen Gästen, und er gibt gerne Tipps für eine Entdeckungstour durch Katernberg.

Zum Interview mit Heinrich Seidel

 
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