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Die Geschichte der Margarethenhöhe

Im Vordergrund rote Blumen, im Hintergrund ein Laubengang an einem Haus
Foto: Frontalansicht der Margarethe Krupp

Margarethe Krupp

Stadtteilwappen Margarethenhöhe

Stadtteilwappen Margarethenhöhe
Luftbildaufnahme der Margarethenhöhe

Luftbildaufnahme der Margarethenhöhe

Namenserklärung

Benannt nach der Stifterin und Gründerin Margarethe Krupp.

Eingemeindung

Die Margarethenhöhe gehörte ursprünglich der Gemarkung nach zu Rüttenscheid. Da die Eingemeindung Rüttenscheids bereits 1905 erfolgte, die ersten Häuser der Margarethenhöhe erst 1910 fertig gestellt wurden, gehörten die Bewohner mit Einzug zu Essen. 1948 wurde die Margarethenhöhe als eigenständiger Stadtteil anerkannt.

Stadtteilwappen Margarethenhöhe

Das Wappen zeigt der "Gartenstadt" entsprechend auf grünem Schild drei Margeritenblüten. Die mittig dargestellte, zinnen besetzte Bogenbrücke erinnert an die ehemalige Wehranlage Sommerburg sowie die zum Stadtteil führende Brücke über das Mühlenbachtal.

Geschichte

Margarethe Krupp sah ihre Priorität trotz zeitweiser treuhänderischer Konzernleitung stets in der Fortführung der Krupp’schen Wohlfahrtpflege. Im Jahre 1906 gründete sie anlässlich der Hochzeit ihrer Tochter Bertha eine Stiftung für Wohnungsfürsorge. Der Stiftung stellte sie ein Startkapital in Höhe von 1 Million Mark und 50 Hektar Bauland zur Verfügung. Den Auftrag zur Planung der Siedlung erhielt der Reformarchitekt Gregor Metzendorf. Die "alte" Margarethenhöhe entstand in der Zeit von 1909 bis 1938 in insgesamt 29 Bauabschnitten.

1907 übereignete Margarethe Krupp der Stadt Essen als sogenannte "Promenadenschenkung" weitere Areale aus ihrem Privatbesitz, die die Gartenstadt bis heute als Waldparks umschließen.

1936 schenkt Gustav Krupp von Bohlen und Halbach der Stadt Essen den aus dem Siegerland stammenden und im Nachtigallental funktionsfähig wiederaufgebauten Halbachhammer als technisches Kulturdenkmal.

Während des Zweiten Weltkrieges wurden aufgrund des Bombenbeschusses auf Essen große Teile der Siedlung zerstört; sie konnte aber in Annäherung an ihre historischen Form wieder aufgebaut werden.

In den Sechziger und Siebziger Jahren wurde aufgrund steigender Nachfrage nach Wohnraum in Essen die Siedlung durch den Bau der "neuen" Margarethenhöhe erweitert.

Die Siedlung der "alten" Margarethenhöhe wurde 1975 zum Denkmal erklärt und 1987 zum größten Teil förmlich unter Denkmalschutz gestellt.

 
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