Die beliebte Einkaufs- und Flaniermeile in Rüttenscheid

Foto: Straße mit Kirschblütenbäumen am Straßenrand

"Altstadt"-Flair in Rüttenscheid

Die Kirschblüte, die jedes Jahr die Rüttenscheider Straße -kurz RÜ- verzaubert, ist ein Markenzeichen des Essener Stadtteils Rüttenscheid und in dieser Dichte kaum sonst in Essen zu finden. Nach der roten Kirschblüte, nördlich der Martinstraße, folgt rund drei Wochen später die weiße Kirschblüte südlich davon.

Spektakuläres Farberlebnis im Frühling

Die etwa 180 japanischen Kirschen hüllen die RÜ in ein spektakuläres Farberlebnis, das sehenswert ist und viele Frühlingsgenießer und Fotografen von weither anzieht. Damit erwacht die Rüttenscheider Straße nach dem Winter mit dem Öffnen der Straßencafes und Biergärten zu einer weit über die Grenzen des Stadtteils quirligen Einkaufs- und Flaniermeile.

Aus Dankbarkeit gestiftet

Nach dem Bau der U-Bahn, um 1986, als das neue, einheitliche Gesicht der Rü entstand, stiftete der Japaner Tadashi Nakamura die Kirschen aus Dankbarkeit für die Zeit, die er in Rüttenscheid gelebt hat. Eine Geste, die asiatisch fremd und fast beschämend erscheint, weil sie uns eine andere Grundhaltung aufzeigt Dinge zu schätzen und etwas zurückzugeben. 2009 verstarb Nakamura mit 88 Jahren in Tokio. Er war einer der ersten Japaner, die nach dem 2. Weltkrieg in Essen lebten.

 
Um das Informationsangebot der Internetseite nutzerfreundlicher zu gestalten, verwenden wir Cookies. Falls Sie mit der Speicherung von Cookies nicht einverstanden sind, finden Sie in unserer Datenschutzerklärung weitere Informationen.
OK