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Stolpersteine im Werden

Pflastersteine

Gegen das Vergessen

Seit 2004 erinnert der Künstler Gunter Demnig an die Opfer der NS-Zeit, indem er vor ihrem zumeist letzten Wohnort Gedenktafeln aus Messing ins Trottoir einlässt. „Ein Mensch ist erst vergessen, wenn sein Name vergessen ist“, sagt der Kölner Bildhauer.

Mit den Stolpersteinen zeigt Deming den Menschen auf der Straße, dass hier Essener Bürgerinnen und Bürger wohnten, die während der nationalsozialistischen Diktatur vertrieben, verfolgt oder ermordet wurden.

Die Steine

Die Steine sind aus Beton gegossen und tragen an der Oberseite eine 10 mal 10 Zentimeter große Messingplatte, in die unter der Überschrift HIER WOHNTE der Name, die Lebensdaten - soweit bekannt - und das weitere Schicksal jedes einzelnen Menschen eingestanzt sind. Insgesamt wurden in Essen bereits an die 200 Stolpersteine verlegt.

Im Stadtteil erinnern Stolpersteine an:

Felix Steeg
Jude
geboren am 14.10.1897
gestorben am 24.06.1939 im Polizeigefängnis Essen
Grafenstraße 9 - 11 (Schulhof)
Jakob Herz
Jude
geboren am 20.11.1893
deportiert am 22.04.1942 nach Izbica
Grafenstraße 9 - 11 (Schulhof)
Hans Simon
Jude
geboren am 08.10.1914
deportiert 1943 nach Westerbork
gestorben in Bergen-Belsen
Grafenstraße 9 - 11 (Schulhof)
 
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