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Mobilfunk - Technik

Mobilfunktelefone (Handys) mit dem verwendeten GSM-Standard übertragen Gespräche mit gepulster Hochfrequenz (Funktelefonnetz D etwa 900 Megahertz, Funktelefonnetz E etwa 1800 Megahertz) zur nächsten Basisstation (Mobilfunksender oder -empfänger).

Die Basisstation ist über Richtfunk oder per Kabel mit einer Funkvermittlungsstelle verbunden. Diese gibt die Gespräche in ein Kabel- und Computernetz weiter. Aus diesem wird das Gespräch wiederum über eine Funkvermittlungsstelle an die Basisstation weitergelei-

tet, in deren Bereich sich das angerufene Handy befindet. Damit die Vermittlungsstelle erkennt, an welche Basisstation sie das Gespräch leiten muss, senden alle Handys Funkimpulse an die nächstgelegene Basisstation und geben damit ihren Standort bekannt.

Wählt man eine Telefonnummer an, baut das Handy die Verbindung mit maximaler Sendeleistung auf und regelt dann die Leistung auf das zur Aufrechterhaltung der Verbindung benötigte Maß herunter. Die Basisstation am anderen Ende der Funkverbindung sendet die Impulse in alle Richtungen aus, so dass das Handy in ihrem Bereich die Signale empfangen kann.

Die gesamte Gesprächsübertragung ist mit der Ausbreitung elektromagnetischer Felder im Raum verbunden. Die Intensität dieser elektromagnetischen Strahlung nimmt mit dem Quadrat der Entfernung zur Strahlungsquelle ab. Das heißt, wenn sich die Entfernung zur Strahlungsquelle verdoppelt, sinkt die Strahlungsintensität auf ein Viertel und bei einer Verdreifachung der Entfernung auf ein Neuntel der ursprünglichen Intensität und so weiter.

Die elektromagnetische Strahlung kann zu Gesundheitsschäden führen. Mit Einführung der neuen UMTS-Technik ist die Anzahl der Basisstationen stark gestiegen.