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Boden

Altlasten

Gerade in einem industriell stark geprägten Stadtgebiet wie Essen gibt es zahlreiche Flächen, auf den entweder Betriebe ansässig waren, in denen mit umweltgefährdenden Stoffen umgegangen (Altstandorte) oder Flächen, auf denen umweltgefährdende Stoffe abgelagert wurden (Altablagerungen).

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Foto: Alten Zapfsäulen auf einem Brachgelände

Altlast-Verdachtsflächen

In alten Akten, Karten und Archiven wird fortlaufend recherchiert, wo überall in Essen mögliche Altstandorte oder Altablagerungen vorhanden sein können. Die dabei gewonnenen Erkenntnisse führen dann dazu, dass die konkrete Flächen zunächst als altlastverdächtige Fläche in einer Übersicht, dem Altlastenkataster zusammengefasst werden.

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Foto: Ausschnitt aus der Übersichtskarte Altlastenkataster

Bodenbelastungskarte

Seit über 30 Jahren werden in Essen schädliche Bodenveränderungen auf Altlastenflächen erfasst, bewertet, gesichert und falls nötig saniert.
Bereits im Jahr 2007 hat die Stadt Essen gemeinsam mit dem Institut für Stadtökologie und Bodenschutz auf der Grundlage des Bundesboden-schutzgesetzes auch damit begonnen, systematisch Böden von Wohn-grundstücken auf mögliche Rückstände zu untersuchen, die die mehr als 100-jährige Industriegeschichte im Boden hinterlassen hat. Die Ergebnisse wurden in einer sogenannten „Bodenbelastungskarte“ (BBK) erfasst. Diese stellt das Belastungsniveau des Bodens mit anorganischen Schadstoffen und schwer abbaubaren organischen Schadstoffen dar.

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Altlastensanierung

Sollten Bodenuntersuchungen ergeben haben, dass der Boden mit Schadstoffen verunreinigt ist, werden in den meisten Fällen Sanierungs- oder Sicherungsmaßnahmen erforderlich.

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Foto: Bagger bei Sanierungsarbeiten

Öl- und Giftunfälle / -funde

Durch Verkehrsunfälle oder auch Fehler beim Umgang (Öl- und Giftunfälle) kommt es immer wieder vor, dass insbesondere flüssige Stoffe wie zum Beispiel Kraftstoff oder Heizöl in den Boden einsickern.


Das gleiche passiert, wenn unachtsame oder rücksichtslose Mitbürger zum Beispiel alte Ölbehälter oder giftige Flüssigkeiten einfach wegwerfen (Öl- und Giftfunde).


In beiden Fällen sind schnellstmöglich Maßnahmen zu ergreifen, um ein Ausbreiten der Stoffe zu verhindern und den bereits verunreinigten Boden zu sanieren.

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Foto: Tankwagen auf einem Parkplatz