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Bürgersolarstrom-Anlagen

Bürgersolarstromanlage Franz-Dinnendahl-Schule

Nach nur drei Wochen Bauzeit ist die größte Essener Bürgersolarstromanlage seit August 2009 in Betrieb.
Hier können 340 Solarmodule auf einer Solardachfläche von 480 Qudratmetern pro Jahr etwa 50.000 Kilowattstunden Strom erzeugen. Für den Klimaschutz bedeutet dies eine jährliche Einsparung von 34 Tonnen Kohlendioxyd.

Bürgersolarstromanlage Mädchengymnasium Borbeck

Bereits Ende Juli 2009 ging die erste von Bürgerinnen und Bürgern betriebene Anlage ans Netz. Auf zwei Dachflächen mit insgesamt 240 Quadratmetern und 146 Solarmodulen kann Strom von bis zu 27.300 Kilowattstunden pro Jahr erzeugt werden.
Hieraus ergibt sich eine Ersparnis von 18 Tonnen Kohlendioxyd im Jahr.

Bürgersolarstromanlage Carl-Funke-Schule

Am Donnerstag, den 08.10.2009 ging die dritte Bürgersolarstromanlage in Betrieb. Bereits zum Projektstart „Bürgersolarstromanlagen“ im Mai 2008, mit dem das Umweltamt der Stadt Essen in Kooperation mit dem Amt für Immobilienwirtschaft städtische Dachflächen zum Bau von Bürgersolarstromanlagen zur Verfügung stellt, gehörte der Fleischermeister Bernd Burchardt zu den ersten Interessenten. Jetzt übernahm er die Verantwortung für Bau und Betrieb der Photovoltaikanlage auf dem Dach der Carl-Funke Schule in Essen-Heisingen. 134 Module mit jeweils 190 Watt erzeugen dort 25,46 KW sauberen Strom und tragen zur Entlastung des Kohlendioxydausstoßes bei.
Herr Burchardt möchte gerne in weitere Anlagen investieren und sucht noch Mitbetreiber. Wer also mitmachen möchte, ist willkommen und kann Kontakt aufnehmen unter:

Bernd Burchardt
Bio-Fleischerei Burchardt
Rellinghauser Str. 288
45136 Essen
Tel.: 0201 / 250471 oder 01633324035

Weitere Informationen erhalten sie beim Team des Umweltamtes.(Kontakt siehe unten)

Solarenergie für Jedermann

Das Umweltamt der Stadt Essen und das Amt für Immobilienwirtschaft wollen auch Bürgern, die zur Miete wohnen Solarenergie zugänglich machen. Im Rahmen des kommunalen Klimaschutzes sollen Bürgersolarstrom-Anlagen entstehen.
Für Bürgerinnen und Bürger, die kein eigenes oder für die Photovoltaik geeignetes Dach haben, wird damit die Möglichkeit geschaffen, sich an einer Bürgersolarstromanlage zu beteiligen. Somit bedeutet ein Engagement für den Umwelt- und Klimaschutz auch die Möglichkeit von den Förderungen und Vergütungssätzen beim Solarstrom zu profitieren.

So funktioniert es

Die Interessenten - Privatpersonen oder gemeinnützige und gewerbliche Antragsteller - können eine Betreibergemeinschaft oder -gesellschaft bilden und einzeln oder gemeinsam investieren. Mit der Errichtung und Betreuung der Photovoltaikanlage wird ein Solarbauer beauftragt. Damit können das örtliche Handwerk gestärkt und Arbeitsplätze gesichert oder geschaffen werden. Interessierte Bürger zahlen einen Betrag in einen Fonds ein und erwerben somit einen Anteil an der Anlage. Über eine Laufzeit von 20 Jahren soll wie bei einem Fonds eine Art Rendite von etwa vier bis sieben Prozent ausgezahlt werden.

Weitere Projekte sind geplant

Den bereits fertig gestellten Bürgersolarstromanlagen werden weitere folgen.
Die Immobilienwirtschaft der Stadt Essen hat Dächer von fünf Schulen für den Bau von Bürgersolarstromanlagen zur Verfügung gestellt.
Für die Anlage auf dem Dach des Werdener Gymnasiums haben sich bereits Bürgerinnen und Bürger gefunden, die gemeinsam in einer Gesellschaft die Anlage betreiben wollen.
Weitere Anlagen sind auf den Dächern der Grundschule Tuttmannschule und eines weiteren Gebäudes des Werdener Gymnasiums vorgesehen.

An allen Standorten zusammen können auf einer Gesamtdachfläche von 3100 Quadratmetern insgesamt etwa 180.000 Kilowattstunden Strom pro Jahr erzeugt werden.
Die Stromproduktion deckt den Bedarf von 40-45 Einfamilienhäusern. Dies ergibt eine jährliche Reduzierung von 126 Tonnen Kohlendioxyd.

 

 
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