AltBauNeu

Handlungsfeld

Initiative

Zeitraum

2005 - 9999

Projektstand

Umsetzung

Projektbeteiligte

Herr Kai Lipsius
Herr Sebastian Schulz

Projektidee

Das Projekt ALTBAUNEU ist eine gemeinsame Initiative von Kommunen und Kreisen in Nordrhein-Westfalen. Es unterstützt die teilnehmenden Gebietskörperschaften bei der Beratung von Immobilienbesitzerinnen und -bersitzern zur sinnvollen Umsetzung von Maßnahmen der energetischen Gebäudesanierung. Das Projekt wird von der EnergieAgentur.NRW koordiniert, vom nordrhein-westfälischen Wirtschaftsministerium unterstützt und von der Verbraucherzentrale NRW sowie dem Handwerk in NRW begleitet. Durch die Kooperation der nordrhein-westfälischen Kommunen und Kreise können wesentliche Synergieeffekte erzielt werden. Die gemeinsame Entwicklung von Materialien und Projekten sowie der landesweite Know-how-Transfer zwischen den Projektteilnehmern sorgen dafür, dass sich der Arbeits- und Kostenaufwand der einzelnen Kommunen und Kreise wesentlich reduziert. Die Verknüpfung lokaler Akteure und Initiativen zum Thema "energetische Altbausanierung" und die Einbindung des lokalen Handwerks, der Architekten und Ingenieure vor Ort, der ortsansässigen Banken und Sparkassen stärkt die lokale Wirtschaft, insbesondere kleine und mittlere Unternehmen, und stellt die lokale Wertschöpfung dauerhaft sicher. Neben der Stadt Essen als Gründungsmitglied haben sich 14 weitere Kommunen und Kreise aus Nordrhein-Westfalen zusammengeschlossen, um bei der energetischen Sanierung von Gebäuden umfassende Hilfestellung zu leisten.

Internetportal ALTBAUNEU®

"Die Beteiligung der Stadt Essen an ALTBAUNEU® ist ein weiterer Baustein unseres Netzwerkes Klimawerkstadt Essen. Mit der Klimaagentur haben wir in Essen bereits 2012 eine zentrale Anlaufstelle geschaffen, die allen Essenern individuelle und kompetente Unterstützung bei der Gestaltung der Energiewende vor Ort bietet. Das neue Internetangebot erleichtert es Immobilienbesitzerinnen und –besitzern zusätzlich, sich differenziert zu informieren und den Herausforderungen eines der wichtigsten Zukunftsthemen unserer Stadt gerecht zu werden", erklärt Simone Raskob, Geschäftsbereichsvorstand Umwelt und Bauen der Stadt Essen. >> Energetische Gebäudesanierung lohnt sich In Nordrhein-Westfalen wurden mehr als 75 Prozent der Wohngebäude vor der ersten Wärmeschutzverordnung von 1978 errichtet, viele von ihnen sind noch nicht mit einer Wärmedämmung versehen und die Heizungsanlagen haben ihre übliche Nutzungsdauer oft überschritten. Eine Sanierung dieser Gebäude auf einen heutigen Standard würde eine Verringerung des Energieverbrauchs und der CO2-Emissionen um die Hälfte und somit eine wesentliche Reduktion der Energiekosten bedeuten. "In der energetischen Sanierung stecken enorme wirtschaftliche und klimarelevante Einsparpotenziale. Das macht die Sanierung für Immobilienbesitzer attraktiv und für den Klimaschutz so wichtig. Die Kommunen sind bei der Aktivierung dieser Potenziale wichtige Verbündete, indem sie den Sinn der Sanierung glaubwürdig beim Bürger vertreten", erklärt die Architektin Lale Salur, Projektverantwortliche bei der EnergieAgentur.NRW. >> Gebündelte Informationen rund um die energetische Gebäudesanierung Auf der Seite www.alt-bau-neu.de/Essen finden Interessierte den Link zu den gebündelten Informationen rund um die energetische Gebäudesanierung. Im allgemeinen Bereich finden sich Erläuterungen zu den Möglichkeiten der Gebäudedämmung, zur Auswahl einer neunen Heizungs- oder Lüftungsanlage oder zu gesetzlichen Vorgaben bei der Sanierung. Hier sind ebenfalls alle wichtigen Förderprogramme detailliert aufgeführt. Die Übersicht der Ansprechpartner und eine Datenbank mit Energieberatern, Handwerkern, Architekten und Ingenieuren vor Ort, die bei der energetischen Gebäudesanierung helfen und unterstützen können, runden das Online-Angebot ab.

Ziel

Ziel ist es, eine flächendeckende Erschließung der energetischen Modernisierungspotenziale im Wohngebäudebestand in NRW zu erreichen. Damit leistet ALTBAUNEU einen wichtigen Beitrag zum Klimaschutz.

Ansprechpartner

Sie haben Fragen zu den Projekte oder möchten Ihr Projekt an dieser Stelle präsentieren? Dann wenden Sie sich an unseren Ansprechpartner:

Sebastian Schulz
Tel: 0201 / 88 - 59 214
Mail: sebastian.schulz@umweltamt.essen.de

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