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Lärm - Schienenlärm

Foto:Straßenbahnen
Straßenbahnen im Stadtgebiet

Hauptursache des Schienenlärms bei Eisen- und Straßenbahnen ist das Abrollen der Räder auf den Gleisen sowie Kurven- und Bremsenquietschen.
Indirekte Lärmeinwirkungen ergeben sich für die Anlieger aus den Erschütterun-gen, die eine Stadtbahn beim Befahren der Gleisanlagen erzeugt. Diese Erschütterungen setzen sich über den Gleisoberbau in den Untergrund fort  und können dort je nach Beschaffenheit des Bodens über recht weite Entfernungen in die anliegenden Häuser weitergetragen werden.
Besonders problematisch ist an Güterzugstrecken die Zunahme des Lärms während der Nacht.

In die Belastungsberechnung des Schienenverkehrs fließen vor allem ein:

  •  Taktfrequenz
  •  mittlere Geschwindigkeiten
  •  Zuglängen
  •  Aufbau des Gleisbettes
  •  Zugart
  •  Kurvenradien

Das Eisenbahnbundesamt führt die Lärmberechnung für die in ihren Zuständig-keitsbereich (Eisenbahnstrecken des Bundes) fallenden Schienenstrecken durch. Die Berechnung dieser Lärmkarten wird voraussichtlich erst im Jahre 2014 abgeschlossen sein.

In den Ballungsräumen sind die Städte für die Berechnung des Schienenlärms für sonstige Schienenwege von Eisenbahnen nach dem Allgemeinen Eisenbahngesetz sowie  von Straßenbahnen im Sinne des § 4 des Personenbeförderungsgesetzes zuständig.

Kontakt

Umweltvorsorgeplanung und -konzepte, Lärmminderungsplanung

 
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