Pflicht zur Kennzeichnung

Wer in der freien Landschaft oder im Wald reitet, muss nach den Bestimmungen des Landesnaturschutzgesetzes NRW ein gut sichtbares, am Pferd beidseitig angebrachtes gültiges Kennzeichen führen. Die Kennzeichen sind bei jedem Ausritt beidseitig am Zaumzeug des Pferdes anzubringen. Sie sind mit einer aufklebbaren Reiterplakette zu versehen, die als Jahresplakette erteilt wird und die jährlich zu erneuern ist. Die Reiterplakette gilt immer bis zum 31.12. des laufenden Jahres.

Das Kennzeichen bezieht sich auf den Halter des Pferdes. Der Halter hat dafür zu sorgen, dass aufgezeichnet wird, wer jeweils mit seinem Pferd geritten ist; er hat der zuständigen Behörde die Aufzeichnung auf Verlangen vorzuzeigen.

Die Kennzeichen und/oder die Reitplaketten erhalten die in Essen wohnhaften Reiter über die Untere Naturschutzbehörde beim Umweltamt gegen Entrichtung der Reitabgabe und einer Verwaltungsgebühr. Sie werden ausschließlich zugesandt.

Kosten (Stand 2009)

Für die erste Erteilung eines Kennzeichens einschließlich der Reiterplakette für einen privaten Halter werden 38,50 Euro (25 Euro Reitabgabe und 13,50 Euro Verwaltungsgebühr) erhoben. In den Folgejahren fallen für die jährliche Reiterplakette 30 Euro (25 Euro Reitabgabe und 5 Euro Verwaltungsgebühr) an. Reiterhöfe und vergleichbare Einrichtungen, die Pferde vermieten, zahlen 75 Euro Reitabgabe zuzüglich der jeweiligen Verwaltungsgebühr.


Mit der Reitabgabe werden ausschließlich die bestehenden Reitwege unterhalten, aber auch Neue angelegt. Die Reitabgabe kommt somit wieder den Reiterinnen und Reitern zugute.

Öffnungszeiten:
Bitte vereinbaren Sie telefonisch vorab einen Termin mit uns.

Kontakt

Artenschutz, Reitkennzeichen

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