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Vorsicht mit der Heckenschere

Untere Landschaftsbehörde weist auf wichtige Details hin

Das Bundesnaturschutzgesetz ist neu geregelt worden. Die Untere Naturschutzbehörde der Stadt Essen weist in diesem Zusammenhang noch einmal auf die Bestimmungen hin, die insbesondere Haus- und Kleingärten betreffen.

Die in der Neufassung aufgeführte Regelung für sogenannte gärtnerisch genutzte Grundflächen gilt auch für Haus- und Kleingärten, Grünanlagen und Friedhöfe. Bäume in diesen Bereichen unterliegen nicht dem Fällverbot vom 1. März bis einschließlich 30. September. Bei einer geplanten Fällung muss jedoch immer die Baumschutzsatzung der Stadt Essen berücksichtigt werden. Bei Rückfragen zur Baumschutzsatzung hilft die Untere Naturschutzbehörde unter der Rufnummer 88-59546 weiter.

Wichtig außerdem: In der Zeit von Anfang März bis Ende September ist es nicht erlaubt, Hecken, sogenannte „lebende Zäune“, Gebüsche und andere Gehölze sowie Röhricht- und Schilfbestände abzuschneiden oder einen radikalen Rückschnitt bis ins alte Holz vorzunehmen (auf den Stock zu setzen). Unberührt von der Regelung sind nur schonende Form- und Pflegeschnitte. Das Gesetz schützt mit diesem Verbot wild lebende Tiere und Insekten, die das Dickicht als Zufluchts-, Wohn- oder Brutstätte nutzen. Wer das Gesetz missachtet, begeht eine Ordnungswidrigkeit, die mit einer Geldbuße geahndet werden kann. In bestimmten Fällen ist auf Antrag eine Befreiung von dem Verbot möglich.

Nähere Auskünfte zum Bundesnaturschutzgesetz sind im Rathaus bei der Unteren Naturschutzbehörde erhältlich oder per Telefon unter 88-59551 und 88-59552.

Kontakt

Artenschutz, Reitkennzeichen

+49 201 8859552
+49 201 8859551