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Luftreinhalteplan Ruhrgebiet

Aktuell:

Der fortgeschriebenen Luftreinhalteplan Ruhrgebiet -Teilplan West- ist seit dem 15. Oktober 2011 in Kraft.

Werden die höchst zulässigen gültigen Grenzwerte für Schadstoff-konzentrationen in der Luft überschritten, so müssen nach der EU-Richtlinie "Saubere Luft für Europa" Luftqualitätspläne erstellt werden.

Zuständig für die Aufstellung von Luftreinhalteplänen ist die Bezirksregierung in Düsseldorf. Die Städte haben die Aufgabe, Maßnahmen zu planen und umzusetzen. Geschieht dies nicht, so hat die Bezirksregierung das Recht, aus ihrer Sicht notwendige Maßnahmen anzuordnen.

Das Landesamt für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz NRW (LANUV NRW) hat im November 2003 an den zwei Essener Belastungs-schwerpunkten Gladbecker Str./B224 und Hombrucher Str./A40 Messcontainer installiert, mit denen die Luftqualität ermittelt wurde. 
Nachdem im Jahr 2005 die Überschreitung des Grenzwertes für Feinstaub (PM10) gemessen wurde, hat die Bezirksregierung Düsseldorf in Zusammenarbeit mit der Stadt Essen Aktionspläne für die Gladbecker Str.
und die Hombrucherstr. aufgestellt.

Seit dem 4. August 2008 war der Luftreinhalteplan Ruhrgebiet, Teilplan West in Kraft. Die Maßnahmen aus den Aktionsplänen Gladbecker Str. und Hombrucher Str. sind komplett in den Luftreinhalteplan übernommen worden.

Im Jahr 2009 erfolgte eine Überprüfung der Wirksamkeit von Maßnahmen des 2008 aufgestellten Luftreinhalteplans. Hierbei wurde festgestellt, dass die Maßnahmen (insbesondere die Einrichtung der Umweltzonen) eine Wirkung entfaltet haben, diese aber nicht ausreichte, die gesetzlichen Grenzwerte für Feinstaub (PM10) und Stickstoffdioxid (NO2) flächendeckend einzuhalten.

Der Luftreinhalteplan Ruhrgebiet wurde daher im Jahr 2011 fortgeschrieben und ist in dieser Form am 15. Oktober 2011 in Kraft getreten.

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