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Luftreinhalteplan Ruhrgebiet

Die Richtlinie der Europäischen Union für "Saubere Luft für Europa" legt Grundwerte für gesundheitsschädliche Luftbelastungen fest und macht Vorgaben, wie die Luftqualität überwacht werden muss.

In Nordrhein-Westfalen betreibt das Landesamt für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz ein Luftqualitätsüberwachungssystem.

Heute werden in Essen an 11 Messpunkten Belastungsdaten erhoben. Seit 2012 wird der Grenzwert für Feinstaub (PM10) in der Stadt Essen eingehalten. Es traten 2017 an fünf Messpunkten noch Überschreitungen des Grenzwertes für Stickstoffdioxid (NO2) auf.

Am 4. August 2008 ist der erste Luftreinhalteplan für das Ruhrgebiet von der Bezirksgegierung Düsseldorf aufgestellt worden. Er wurde im Oktober 2011 fortgeschrieben.

Die Luftbelastung ist seit 2008 beständig gesunken. Die Maßnahmen des Lufreinhalteplanes reichen jedoch nicht aus, die NO2 - Grenzwerte in Essen flächendeckend einzuhalten.

Daher hat die Bezirksregierung Düsseldorf Anfang 2017 mit einer Fortschreibung des Luftreinhalteplanes begonnen, dessen Entwurf in der Zeit vom 18.09.2018 bis 17.10.2018 auf der Homepage der Bezirksregierung Düsseldorf veröffentlicht wird.

Alle Bürgerinnen und Bürger, die Wirtschafts- und Umweltverbände haben die Gelegenheit, Vorschläge und Einwendungen bis zum 31.10.2018 bei der Bezirksregierung einzureichen (siehe Link rechts "Offenlage des Luftreinhalteplans Ruhrgebiet, Teil Essen").

Die Fortschreibung soll am 01.01.2019 in Kraft treten.