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Ziel der Umweltzone

Gesundheitliche Gefährdung

Die Weltgesundheitsorganisation hat die Wirkung der Luftschadstoffe Feinstaub (PM10) und Stickstoffdioxid (NO2) untersucht. Demnach werden gerade Kinder und ältere Menschen durch eine erhöhte Luftbelastung besonders gefährdet. Feinstaubpartikel können Atemwegs-, Herz- und Kreislauferkrankungen verursachen und verstärken. NO2 löst bei erhöhter Konzentration z.B. Atemwegsbeschwerden aus und kann unter Umständen das Lungenwachstum von Kindern behindern.

Dies hat die Europäische Union veranlasst, für alle Mitgliedsstaaten einheitliche Grenzwerte verbindlich festzulegen.

Grenzwertüberschreitung

Im Ruhrgebiet werden nach Messungen des Landesamtes für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz (LANUV) an zahlreichen Belastungsschwerpunkten die gesetzlich vorgegebenen Grenzwerte für verschiedene Luftschadstoffe überschritten.

Da der Verkehr als einer der Hauptverursacher für die Grenzwertüberschreitungen in Essen identifiziert wurde, wird von der Modernisierung der gesamten Fahrzeugflotte aller Einwohner und Betriebe eine nachhaltige Wirkung erwartet.

Ziel

Ziel der Umweltzone ist es, zunächst die stark emittierenden Fahrzeuge schrittweise aus den belasteten Regionen auszuschließen und umweltfreundliche Antriebe zu fördern, um so eine Minderung der Immissionen zu erreichen.