Neue Pflichten in der Außer-Haus-Gastronomie ab 01.01.2023

Mehrweg(e) für Essen - Online-Veranstaltung

Nach mehreren Informationsveranstaltungen hinsichtlich des Einstiegs in die Mehrwegbehälterangebotspflichten gemäß §§ 33 und 34 des Verpackungsgesetzes, welche ab Januar 2023 in Kraft treten, wird am 18.01.2023 in der Zeit von 15 bis 16:30 Uhr die Möglichkeit eines ersten Erfahrungsaustausches im Wege einer online Konferenz angeboten. Zudem sollen noch offene Rechtsfragen beantwortet werden..

Wer an den voran gegangenen Terminen nicht teilnehmen konnte, kann sich anhand der nebenstehenden Links über die Inhalte der Veranstaltungen informieren

Zugangslink zur Online-Veranstaltung

Zehn Anbieter von Mehrwegbehältern beziehungsweise Mehrwegsystemen für die Außer-Haus-Gastronomie haben ihre Produkte und Konzepte vorgestellt und erläutert.

Die Präsentationen der Anbieter aus der Aufzeichnung vom 26.09.2022 beginnen bei zirka 25:51 Minuten.

Die Präsentationen aus der Aufzeichnung vom 02.11.2022 beginnen bei zirka 1:25 Minuten.

Weiterhin haben Gastronomiebetreibende, die sich bereits für ein Mehrwegsystem entschieden haben, von ihren Erfahrungen berichtet.

Die Berichte finden sich in der Aufzeichnung vom 26.09.2022 und beginnen bei zirka 1:15:00 Stunden.

Eine PowerPoint-Präsentation zu den Gründen, warum die Gastwirte jetzt schon tätig werden sollten, findet sich in der Aufzeichnung vom 02.11.2022 bei zirka 38:47 Minuten.

Verschiedene Systemanbieter haben dem Umweltamt Produktmuster überlassen. Am 07.11., 09.11., 22.11., 24.11., 16.12. und 27. bis 30.12.2022 können diese von interessierten Gastronomiebetreibern im Verwaltungsgebäude Natorpstraße 27, 45139 Essen, in der Zeit von 8 bis 14 Uhr in Augenschein genommen werden, um sich einen persönlichen Eindruck von der Qualität der Behälter verschaffen zu können. Ansprechpartnerin ist Frau Gaspar, Telefon 88-59508, isolde.gaspar@umweltamt.essen.de.

Die Zielsetzung von § 33 des Verpackungsgesetzes (VerpackG) besteht darin, das Abfallaufkommen von Einwegverpackungen – selbst, wenn diese nicht mehr aus Kunststoff bestehen – deutlich zu reduzieren. Diesbezüglich finden Sie nebenstehend ein detailliertes Informationsschreiben des Ministeriums für Umwelt-, Naturschutz und Verkehr des Landes Nordrhein-Westfalen mit Links zu weiteren Veröffentlichungen zu diesem Thema.

Voraussetzung für den Erfolg ist jedoch, dass sich die Rückgabemöglichkeiten der Mehrwegbehälter für den Endverbraucher möglichst unkompliziert gestalten, so dass eine Absprache unter den Gastronomiebetreibern bezüglich der Auswahl eines einheitlichen Systems sinnvoll sein könnte, weil dadurch viele Rückgabemöglichkeiten geschaffen würden wie zum Beispiel in Einkaufszentren, Fast-Food-Ketten oder Branchen bezogen.

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