Was ist die Amerikanische Faulbrut der Bienen?

Bei dieser Erkrankung handelt es sich um eine bakterielle Infektionskrankheit, die die Brut der betroffenen Bienenvölker befällt.

Die Brut stirbt größtenteils ab. Das hat wiederum zur Folge, dass die Zahl der Bienen in dem Volk immer geringer wird und dieses schlussendlich nicht mehr die notwendige Stärke aufweist, um zu überwintern.

Die Krankheit ist für den Menschen ungefährlich, der Honig kann ohne jede Einschränkung auch weiterhin verzehrt werden.

Die Situation in Essen

Am 04.04.2017 wurde der Ausbruch der Amerikanischen Faulbrut an einem Standort in Essen-Bergerhausen amtlich festgestellt. Daraufhin hat das Ordnungsamt eine Allgemeinverfügung erlassen und um den Ausbruchsort einen Sperrbezirk gebildet, der in seiner äußeren Ausdehnung wie folgt begrenzt ist:

Norden/Osten
A40 – DB-Bahnstrecke Richtung Bahnhof Essen-Steele – Holbecks Hof - Langmannskamp – Tamperestraße – Am Stadtgarten – Laurentiusweg – Am Deimelsberg – Westfalenstraße – Ruhrallee (B227)

Süden/Westen
Frankenstraße – St. Annental – Im Walpurgistal - DB-Bahnstrecke Richtung Bahnhof Essen-Hauptbahnhof (A40)

Was müssen Bienenhalter/Imker beachten?

Innerhalb eines Sperrbezirks müssen alle Bienenvölker und Bienenstände amtlich untersucht werden. Bienenvölker, lebende oder tote Bienen, Waben, Wabenteile, Wabenabfälle, Wachs, Honig, Futtervorräte, Bienenwohnungen und benutzte Geräte dürfen nicht von ihrem Standort entfernt werden. Ebenso dürfen keine Bienenvölker und Bienen in den Sperrbezirk verbracht werden.

Besitzer von Bienenvölkern, wenn noch nicht erfolgt, müssen dem Veterinäramt den genauen Standort und die Anzahl der Bienenvölker unverzüglich melden.

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