Sperrbezirk zum Schutz gegen die Amerikanische Faulbrut in Essen-Fischlaken nicht mehr erforderlich

Das Ordnungsamt der Stadt Essen weist daraufhin, dass die Allgemeinverfügung zum Schutz gegen die Amerikanische Faulbrut der Bienen in Essen-Fischlaken vom 1. Februar 2018 mit sofortiger Wirkung aufgehoben wird, da die Bienenseuche nunmehr erloschen ist.
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Was ist die Amerikanische Faulbrut der Bienen?

Bei dieser Erkrankung handelt es sich um eine bakterielle Infektionskrankheit, die die Brut der betroffenen Bienenvölker befällt.

Die Brut stirbt größtenteils ab. Das hat wiederum zur Folge, dass die Zahl der Bienen in dem Volk immer geringer wird und dieses schlussendlich nicht mehr die notwendige Stärke aufweist, um zu überwintern.

Die Krankheit ist für den Menschen ungefährlich, der Honig kann ohne jede Einschränkung auch weiterhin verzehrt werden.

Die Situation in Essen

Seit Dezember 2017 wurden auf dem Essener Stadtgebiet mehrere Ausbrüche der Amerikanischen Faulbrut festgestellt.

Für die betroffenen Bereiche sind Sperrbezirke festgelegt, in denen für Bienenhalter bestimmte Verhaltensregeln gelten. Entsprechende Allgemeinverfügungen sind angeordnet.

Die äußeren Ausdehnungen der einzelnen Sperrbezirke sind wie folgt begrenzt:

Anschluss-Sperrbezirk Essen-Freisenbruch

Norden/Osten
Schirnbecker Teiche - Eibergweg bis Stadtgrenze Bochum - Stadtgrenze Bochum Richtung Süden bis zum nördlichen Ruhrufer

Süden/Westen
Stadtgrenze Bochum – Nördliches Ruhrufer – Antonienallee – Eberhardstraße – Von-Ossietzky-Ring – Dahlhauser Straße – Am Wäldchen – Weg am Berge – Schultenweg

Sperrbezirk Essen-Horst/Ruhrhalbinsel

Am 20.06.2018 wurde in dem Sperrbezirk Essen-Horst ein weiterer Ausbruch der Amerikanischen Faulbrut amtlich festgestellt. Der bereits existierende Sperrbezirk wurde daher erweitert und begrenzt sich nun wie folgt:

Norden/Osten
Henglerstraße – Bochumer Landstraße – bis zur Stadtgrenze Bochum – Stadtgrenze Bochum Richtung Süden bis zur Stadtgrenze Hattingen

Süden/Westen
Stadtgrenze Hattingen – Dumberger Straße – Alte Hauptstraße – Deipenbecktal bis zum südlichen Ruhrufer – südliches Ruhrufer Richtung Norden bis Kurt-Schumacher Brücke – Kurt-Schumacher-Brücke – Henglerstraße

Was müssen Bienenhalter/Imker beachten?

Innerhalb eines Sperrbezirks müssen alle Bienenvölker und Bienenstände amtlich untersucht werden. Bienenvölker, lebende oder tote Bienen, Waben, Wabenteile, Wabenabfälle, Wachs, Honig, Futtervorräte, Bienenwohnungen und benutzte Geräte dürfen nicht von ihrem Standort entfernt werden. Ebenso dürfen keine Bienenvölker und Bienen in den Sperrbezirk verbracht werden.

Besitzer von Bienenvölkern, wenn noch nicht erfolgt, müssen dem Veterinäramt den genauen Standort und die Anzahl der Bienenvölker unverzüglich melden.