essen.de > Leben in Essen > Umwelt > Wasser

Umgang mit wassergefährdenden Stoffen

Um das Erdreich und damit das Grundwasser vor dem Eindringen wassergefährdender Stoffe zu schützen, beschreibt die Verordnung über Anlagen zum Umgang mit wassergefährdenden Stoffen, wie unterschiedliche Anlagentypen mit einer zweiten Barriere gesichert werden müssen. Sofern diese Sicherheitseinheit nicht eingerichtet wird und ein Unfall geschieht, sind die erforderlichen Sanierungsmaßnahmen nicht nur mit hohem Aufwand verbunden, sondern dadurch auch sehr kostenintensiv.

Nicht jeder Fachbetrieb darf Arbeiten an diesen Anlagen ausführen. Über welche Zulassungen für einzelne Arbeitsgänge ein Betrieb verfügen muss, ist auch in der AwSV geregelt.

AwSV-Anlagen werden sowohl im privaten als auch im gewerblichen Bereich betrieben. Es handelt sich hierbei beispielsweise um Anlagen zum Lagern, Abfüllen, Verwenden oder Herstellen von wassergefährdenden Stoffen.

Die geforderten Sicherheitsvorkehrungen zum Schutz des Grundwassers umfassen sowohl Möglichkeiten zum Zurückhalten wassergefährdender Stoffe im Schadensfall (Heizölunfall) durch das Beschichten von Böden oder Errichten von Auffangwannen wie auch aufwendige technische Ausrüstungen zum Erkennen von Leckagen und Absperren von Anlagenteilen oder Transportleitungen.

Des Weiteren muss der aktuelle Zustand vieler Anlagen von einem für diesen Zweck zugelassenen Sachverständigen regelmäßig hinsichtlich ihrer Schutzfunktionszuverlässigkeit überprüft werden. Sollten Mängel festgestellt werden, muss der Betreiber der Anlage diese zeitnah beheben lassen.

Kontakt

Industrielles Abwasser und wassergefährdende Stoffe

Telefon
+49 201 8869220

Fax
+49 201 8869009

Umgang mit wassergefährdenden Stoffen

Symbol: E-Mail verschicken
+49 201 8869223
 
Um das Informationsangebot der Internetseite nutzerfreundlicher zu gestalten, verwenden wir Cookies. Falls Sie mit der Speicherung von Cookies nicht einverstanden sind, finden Sie in unserer Datenschutzerklärung weitere Informationen.
OK