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Referendare, jur.

Das Amt für Straßen und Verkehr bietet Jura-Student/-innen an, ihr verwaltungsspezifisches Rechtsreferendariat für 3 Monate im hiesigen Amt zu absolvieren.
Der Einsatz würde innerhalb der Verkehrsbehörde (Dienstgebäude Schederhofstr. 45) erfolgen.

Für die Gestaltung des Ausbildungseinsatzes ist der Ausbildungsplan für die Ausbildung in der Verwaltung nach dem Juristenausbildungsgesetz des Landes Nordrhein-Westfalen (JAG NRW) vom 11.03.2003 maßgebend.

Danach sollen:

  • den Referendarinnen und Referendaren grundlegende Kenntnisse wie der Ablauf eines Verwaltungsverfahrens bis hin zur Durchsetzung von Verwaltungsentscheidungen einschließlich der dazugehörigen Bescheid- und Verfügungstechniken, vermittelt werden.
  • die Referendarinnen und Referendare das Verhältnis der Verwaltung zum Bürger und das Zusammenwirken mit anderen Behörden und ggf. parlamentarischen Gremien kennen lernen.
  • sie sich in der Zusammenarbeit im innerbehördlichen Bereich üben und dabei auch die Grundsätze der Mitarbeiterführung kennen lernen.
  • sie die Grundlagen der ordnenden, leistenden und planenden Verwaltung kennen lernen.
  • sie soziale Kompetenzen wie Verantwortungsbereitschaft, Umgang mit Konfliktsituationen, Zuverlässigkeit und teamorientiertes Handeln vermittelt gefördert werden.
  • sie Kenntnisse über die finanziellen Voraussetzungen der Verwaltungstätigkeit und deren haushaltsmäßige Behandlung erwerben.
  • sie wirtschaftliches Verwaltungshandeln kennen lernen.
  • sie lernen, selbständig Maßnahmen der Verwaltungsbehörde sachgerecht zu treffen und sie mit ihren tatsächlichen und rechtlichen Grundlagen überzeugend mündlich und  schriftlich darzustellen.
  • den Referendarinnen und Referendaren vermittelt werden, dass die Verwaltung in zunehmendem Maße als Dienstleister für die Kundinnen und Kunden (insbesondere Bürgerinnen und Büger) auch beratend tätig wird.

Die Referendarinnen und Referendare sollen sich durch kontinuierliche, fortschreitend selbständiger werdende Mitarbeit an ausbildungsgeeigneten Aufgaben der Ausbilderin oder des Ausbilders darin üben, praktische juristische Aufgaben wahrzunehmen und selbständig zu erledigen.

Den Referendarinnen und Referendaren ist die Teilnahme am Einführungslehrgang und an der Arbeitsgemeinschaft bei der Bezirksregierung sowie die Vorbereitung dieser Maßnahmen zeitlich zu ermöglichen.

Die Referendarinnen und Referendare haben in mindestens drei Sachen die Entscheidung der Verwaltungsbehörde ( z..B.:Bescheid) zu fertigen.

 
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