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Bewohnerparkregelung Ostviertel und Ostviertel II

Das Quartier

Das Ostviertel (auch Alfrediviertel) liegt direkt östlich der Innenstadt. Von hier aus sind die Geschäfte der Innenstadt bequem fußläufig durch die Rathausgalerie zu erreichen. Im Ostviertel befinden sich neben dem Rathaus auch Schulen, ein Abzweig der Universität Essen sowie zahlreiche Betriebe und Institutionen. Die Parkplätze des Wohngebietes werden gerne von Beschäftigten und Besuchern der Innenstadt genutzt. 2009 wurde daher in weiten Bereichen des Ostviertels eine Bewohnerparkregelung eingeführt. Im Jahr 2010 wird diese erweitert und ein Bewohnerparkbereich Ostviertel II nördlich der Gerlingstraße eingeführt.
Das Stadtviertel ist dicht bebaut. Zur Entstehungszeit des Ostviertels waren Tiefgaragen noch nicht üblich. Die wenigen Garagen und Stellplätze in den Hofflächen sind bereits häufig an gewerbliche Nutzer vergeben, so dass die Bewohner /-innen größtenteils auf die Stellplätze im öffentlichen Straßenraum angewiesen sind.

Die Stadt Essen möchte das Wohnen im innerstädtischen Bereich attraktiver gestalten. Als ein Baustein hierzu soll den Bewohnern/-innen der Innenstadt und des näheren Umfeldes das Parken des eigenen Fahrzeuges in Wohnungsnähe erleichtert werden.

Verkehrlich ist das Quartier sehr gut erschlossen. Alle Bereiche des Viertels sind nicht nur mit dem Pkw, sondern auch mit dem Fahrrad oder mit Bus und Bahn über die Haltestellen Porscheplatz, Viehoferplatz und Hollestraße gut zu erreichen.

Bewohnerparkkonzept

Ein Bewohnerparkkonzept schafft keine neuen Stellplätze und es bekommt auch niemand einen garantierten Parkplatz vor der Haustür. Allerdings werden den vorhandenen Stellplätzen Parkregeln unterworfen, welche der Bewohnerschaft, die einen Bewohnerparkausweis besitzt, klare Vorteile verschafft. Grundsätzlich soll den Belangen des Einzelhandels vor Ort sowie den ansässigen Betrieben und Institutionen mit Kundschaft ebenfalls Rechnung getragen werden.

Das umgesetzte Konzept setzt auf differenzierte Regelungen, die aber gleichzeitig gut verständlich sind. Daher sind ganze Straßenabschnitte meist einheitlich geregelt. Bewohnerstellplätze werden bevorzugt durch Zonenbeschilderung ausgewiesen.

Im Bewohnerparkbereich Ostviertel sind der Großteil der Stellplätze sogenannte Kombiplätze (36 %). Hier kann jeder parken, man muss jedoch einen Parkschein lösen. Die Bewohnerschaft mit Bewohnerparkausweis kann hier ohne zusätzliche Kosten parken. Dies ermöglicht auch weiterhin die ortsnahe Anfahrt der im Quartier verstreuten Betriebe. Für Berufspendler-/innen wird es dagegen hier schwer das Fahrzeug dauerhaft abzustellen. Ausschließliches Bewohnerparken wird nur in Straßen mit überwiegender Wohnnutzung angeordnet (23 % der Stellplätze im Quartier). Hier dürfen nur die Bewohnerschaft und deren Besucher/-innen mit Bewohnerparkausweis bzw. Gästeausweis parken. Zahlreiche Stellplätze (30%) bleiben weiterhin ungeregelt und für jedermann voll zugänglich. Diese sind vor allem an den Hauptverkehrsstraßen, der Gerling-, Goldschmidt- und Engelbertstraße zu finden.

Im Bewohnerparkbereich Ostviertel II werden 45 Stellplätze ausschließlich für die Bewohner reserviert, dies ist rund ein Viertel der im Quartier vorhanden Plätze. Hiermit wird dem Umstand Rechnung getragen, dass zahlreiche Mitarbeiter der umliegenden Betriebe und der Innenstadt hier tagsüber einen Stellplatz suchen und bis in den Abend hinein Studenten der Universität Stellplätze in Anspruch nehmen. Es bleiben weiterhin 148  Stellplätze und damit der größte Teil frei verwendbar.

Wie Sie einen Bewohnerparkausweis erhalten, finden Sie unter dem Link zur Verkehrsbehörde.

 
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