Nachhaltige Mobilität in Essen

Nachhaltige Mobilität in Essen

Unkompliziert und klimafreundlich – so sieht sie aus, die Mobilität der Zukunft: Alternative Antriebe, eine intelligente Vernetzung unterschiedlicher Verkehrsmittel und das sogenannte "Sharing" gewinnen zunehmend an Bedeutung. Im Jahr der Grünen Hauptstadt Europas - Essen 2017 wurden daher bereits viele Entwicklungen und Projekte in Essen angestoßen, die die bestehenden umweltfreundlichen Mobilitätsangebote erweitern, verknüpfen und attraktiver gestalten.

Oberstes Mobilitätsziel der Stadt Essen ist es, im Jahr 2035 die Mobilitätswende zu erreichen: Jeweils 25 Prozent sollen dann das Fahrrad, den ÖPNV oder das Auto nutzen oder zu Fuß gehen.

Bereits umgesetzte Maßnahmen auf dem Weg zu Mobilitätswende:

Mobilstationen

Mobilstationen sind zentral gelegene Verknüpfungspunkte, an denen neben dem ÖPNV auch weitere öffentlich zugängliche Verkehrsangebote wie Leihfahrräder, CarSharing und Taxi zur Verfügung stehen. Zudem findet man an diesen Orten sichere Abstellmöglichkeiten für das eigene Fahrrad sowie eine hilfreiche Übersicht der Mobilitätsangebote in der Nähe. Im Jahr 2017 eröffnete die Ruhrbahn in Zusammenarbeit mit dem Projektbüro Grüne Hauptstadt Europas - Essen 2017 zwei Mobilstationen – eine am Landgericht und eine am Verkehrsplatz in Steele.
Hier finden Sie weitere Informationen zu den Mobilstationen

Förderung Radverkehr

Auf über 376 Kilometer Länge ist das Radverkehrsnetz in Essen gewachsen. Von Radwegen und Fahrradstraßen im Stadtgebiet bis hin zu den beliebten ehemaligen Trassen der Zechenbahnen im Grünen reicht das Streckennetz. Mehr als 100 Kilometer des Hauptroutennetzes sind mit Radwegweisern ausgestattet, die die Orientierung auch bei Fahrten in die Nachbarstädte erleichtern. Dazu dient auch der Essener Fahrradstadtplan, der neben den Routen auch Radwege und Sehenswürdigkeiten enthält.
Hier finden Sie weitere Informationen zum Radverkehr in Essen

Ausbau der Elektro-Ladeinfrastruktur

Im Zuge des Marktanreizprogramms zur Förderung von Elektromobilität hat das Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI) die "Förderrichtlinie Ladeinfrastruktur für Elektrofahrzeuge in Deutschland" erarbeitet. Ziel ist der Aufbau einer flächendeckenden, bedarfsgerechten und nutzerfreundlichen Ladeinfrastruktur für Elektrofahrzeuge. Auch in der Stadt Essen soll die Ladeinfrastruktur ausgebaut werden. Private Investoren sollen sich um die Sondernutzungserlaubnisse für die verschiedenen Standorte "bewerben". Das Los entscheidet.
Hier finden Sie weitere Informationen zum Ausbau der Ladeinfrastruktur