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Radfahren in Essen

Fahrradstrasse
Foto von den neuen Fahrradständern am Landgericht Essen

Freuen sich über die neuen Fahrradbügel am Landgericht: (v.r.n.l.) Bezirksbürgermeister Gerd Barnscheidt, Heike Eiteneuer (Personalratsvorsitzende Amtsgerichts Essen), Helga Sichtermann (Personalratsvorsitzende Landgericht Essen), Thomas Danguillier (stellvertr. Personalratsvorsitzender LG Essen) und Radverkehrsbeauftragter Christian Wagener

Aktuell: Änderungen der Straßenverkehrsordnung betreffen vor allem Radfahrerinnen und Radfahrer

Wichtig für alle Verkehrsteilnehmerer, aber vor allem für Radler und Erwachsene, die den radelnden Nachwuchs per Rad begleiten oder mit dem E-Bike unterwegs sind, ist die Änderung der Straßenverkehrsordnung vom 14.12.2016:

Mehr zu den Änderungen

Mit dem Rad durch die Stadt

Das Essener Radverkehrsnetz ist inzwischen auf über 200 Kilometer Länge angewachsen. Mehr als 100 Kilometer des Hauptroutennetzes sind mit Radwegweisern beschildert. Die Radwege und Fahrradstraßen des Streckennetzes führen durch urbane und ländliche Stadtgebiete. Sehr beliebt sind die Fahrradrouten über ehemalige Zechenbahn-Trassen, die oft durch reizvolle Landschaften und Wälder führen.

Bei der Orientierung während der Fahrradtouren helfen u.a. die „Amtliche Fahrradkarte der Städte Essen und Mülheim“ und die von Grün und Gruga herausgegebenen Themenrouten. In beiden Werken sind neben den Radwegen auch Angaben zu den erreichbaren Sehenswürdigkeiten enthalten.

Park and Bike

Das Fahrrad als umweltschonende und gesundheitsfördernde Mobilitätsalternative braucht aber mehr als nur gute Radwege. Neben den rund 5.000 öffentlichen Fahrradständern an wichtigen Zielen im Stadtgebiet sind sichere Abstellmöglichkeiten in Fahradboxen oder bewachten Radparkhäusern über das Stadtgebiet verteilt wie z. B. auch Ladestationen für Elektroräder. Auch viele Arbeitgeber bieten den Beschäftigten entsprechende Möglichkeiten. Damit wird das Fahrrad auch für den Weg zur Arbeit eine echte Alternative zum Auto.

So wurden auch am Landgericht Essen 11 neue Fahrradbügel installiert, weil immer mehr Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter mit dem Rad zur Arbeit kommen und die vorhandene Anlage dafür nicht mehr ausreichte. Dazu verwendet die Stadt den Fahrradbügel Rhein-Ruhr, bei dem das ganze Rad angelehnt und das Vorderrad in einen Haken eingeschoben werden kann, sodass es kippsicher steht, nicht wegrollen kann und an allen Stellen angeschlossen werden kann.

Die Stadt kommt Nachfragen von Unternehmen und Bürgern gerne nach, um das Radfahren in Essen attraktiver zu machen. In den vergangenen Jahren wurden durchschnittlich 130 Fahrradbügel pro Jahr installiert.
Bei Interesse ist der Radverkehrsbeauftragte Christian Wagener telefonisch unter 0201-88 61240 oder per E-Mail an christian.wagener@amt61.essen.de zu erreichen.