Logo: Gesellschaft für Pflege und Eingliederung KG Foto: Außenansicht des Betreuungszentrums Zollverein

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Betreuungszentrum Zollverein

Betreuungszentrum Zollverein
Am Handwerkerpark 13-16
45309 Essen
Telefon 0201 / 29 488 - 0
Fax       0201 / 29 488 - 20
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Beschreibung

Das Betreuungszentrum Zollverein befindet sich im Bürger- und Handwerkerpark in Essen-Katernberg (Beisen) auf dem ehemaligen Nebenschacht der Zechenanlage Zollverein mit den Schächten 3/7/10. Insgesamt leben 92 Bewohner im Betreuungszentrum Zollverein, hiervon 44 Menschen in einer Einrichtung für Gerontopsychiatrie. In diesem Bereich erfolgt die Pflege und Betreuung der Bewohner im Rahmen des SGB XI.

Die 48 Heimplätze im Rahmen der Eingliederungshilfe des SGB XII verteilen sich auf 2 Wohngebäude á 24 Bewohner. Es erfolgt eine Differenzierung nach Krankheitsbildern: Altgewordene chronisch psychisch Kranke sowie ältere Menschen mit einem Korsakow-Syndrom. Die Bewohner leben in kleinen, familienähnlichen Gruppen mit 6 bis 12 Personen. Sie bewohnen ausschließlich helle Einzelzimmer, die mit einer wohnlichen Grundausstattung versehen sind. Es bleibt jedoch für jeden einzelnen genügend Raum, das Zimmer individuell nach den eigenen Wünschen und Bedürfnissen - auch mit eigenen Möbeln, Teppichen, Bildern - zu gestalten. Dem Wohnraum ist ein barrierefreies Bad zugeordnet. Den einzelnen Wohngruppen steht darüber hinaus ein großzügiges, behaglich möbliertes Raumangebot wie Wohnzimmer, Wohnküche, Pflegebad, Foyer und Terrasse zur Verfügung. Ergänzt wird das Raumangebot für alle Wohngruppen durch Orte der Begegnung und Entspannung wie Cafeteria, Therapieräume und Gartenanlage. Die Bewohner verfügen über ihren Zimmer- und den Haustürschlüssel.

Durch die räumliche Einbindung in die Stadtteile Essen-Katernberg und Essen-Schonnebeck ist eine gute Integration in das Gemeindeleben gewährleistet. Geschäfte, Ärzte, Apotheken, Kirchen, Post, Café und andere, für das tägliche Leben wichtige Einrichtungen, sind bequem zu Fuß zu erreichen. Die gute Anbindung an den öffentlichen Nahverkehr sowie der hauseigene Bus ermöglichen es, die zahlreichen Freizeit- und Kulturangebote der Stadt Essen sowie der Nachbarstädte wahrzunehmen.

Zwischen dem Eingliederungsbereich und der gerontopsychiatrischen Einrichtung besteht eine enge Kooperation und ein intensiver fachlicher Austausch. Dadurch ist gewährleistet, dass Bewohner des Eingliederungsbereiches, die mit zunehmendem Alter intensiverer Betreuung und Pflege bedürfen, in die gerontopsychiatrische Facheinrichtung überwechseln können, ohne ihre vertraute Umgebung aufgeben zu müssen.

Die Gesellschaft für Pflege und Eingliederung KG ist Trägerin dieser Einrichtung.

Angebotsstruktur:

  • Wohnangebot für Menschen mit psychischer Behinderung gemäß LT 15
  • Wohnangebot für Menschen mit einer Abhängigkeitserkrankung gemäß LT 17
  • Einrichtungsinterne tagesstrukturierende Maßnahmen für Erwachsene mit Behinderungen in eigenständigen Organisationseinheiten gemäß LT 24

Ambulante Angebote:
keine Angebote

Stationäre und teilstationäre Angebote:
Wohnheim für 24 ältere Menschen die am amnestischen Syndrom(Korsakow-Syndrom) erkrankt sind. Weitere 24 Plätze für altgewordene psychisch Kranke sind vorhanden.

Das Mindesteintrittsalter beträgt 48 Jahre.

Vorrangiges Ziel ist die eigenständige Lebensführung unter Einbeziehung der vorhandenen Ressourcen. Grundhaltung bei allen Maßnahmen ist die Achtung der Persönlichkeit und die Berücksichtigung der Bewohnerwünsche. Individuell erarbeitete Hilfe-/ und Betreuungspläne ermöglichen es, den Bewohner entsprechend seiner Fähigkeiten und seiner Bedürfnisse zu fördern und zu fordern. Dazu gehört vor allem die Erarbeitung einer Tagesstruktur, die Orientierung und Sicherheit bietet sowie die Motivierung und Begleitung, das tägliche Leben bewußt, engagiert und eigenverantwortlich zu gestalten. Unterstützung erfahren die Bewohner durch ein interdisziplinär arbeitendes Team, das aus Sozialarbeitern und -pädagogen, Hauswirtschafterinnen, Pflegekräften, Ergo-, Bewegungs- und Physiotherapeuten besteht. Durch eine intensive Zusammenarbeit mit den behandelnden Fachärzten werden die Hilfe-, Behandlungs- und Betreuungspläne fein aufeinander abgestimmt.

Kostenträger / Kosten:
Landschaftsverband Rheinland, Stadt Essen, Landschaftsverband Westfalen-Lippe

Anzahl ambulanter Plätze:
keine

Anzahl teilstationärer und stationärer Plätze:
24 Plätze für Suchtkranke und 24 Plätze für psychisch Kranke

Ansprechpartner:
Frau Gössling, Herr Schürmann, Frau Bücking