Sozialtherapeutisches Zentrum - Haus Bruderhilfe

Sozialtherapeutisches Zentrum - Haus Bruderhilfe
Söllingstraße 106
45127 Essen
Telefon 0201 - 856 88 0
Fax       0201 / 20 595
E-Mail

Beschreibung

Das Haus Bruderhilfe ist ein Sozialtherapeutisches Zentrum in dem Menschen aufgrund ihrer spezifischen Schwierigkeiten integrativ sozialtherapeutische betreut werden.

Stärker Im Leben!
Unter diesem Leitbild werden Menschen gefördert, ihre verbogenen Möglichkeiten zu entdecken und Vertrauen zu ihren eigenen Fähigkeiten zu entwickeln. Das Hilfsangebot richtet sich an Menschen mit besonderen sozialen Schwierigkeiten, mit psychischen Beeinträchtigungen, mit Suchtmittelabhängigkeiten oder anderen psychischen Notlagen.

Das Haus Bruderhilfe als Sozialtherapeutisches Zentrum im Evangelisch-Freikirchlichen Sozialwerk e.V. umfasst folgende Abteilungen: Die stationäre Soziatherapie, das Ambulant Betreute Wohnen, das Beschäftigungs-Orientierungs-Zentrum.
Die stationäre Sozialtherapie bietet 62 Therapieplätze in Wohngruppen mit Doppel- und Einzelzimmern und der Möglichkeit in acht Trainingsapartments den Übergang ins eigenständige Leben zu üben.

Das Ambulant Betreute Wohnen richtet sich an Menschen mit einer psychischen Störung, geistigen Behinderung oder einer Persönlichkeitsstörung, die nicht in der Lage sind, eigenverantwortlich wohnen und leben zu können, die im Haus Bruderhilfe die Sozialtherapie durchlaufen haben, bzw. durch andere Abteilungen des Sozialtherapeutischen Zentrums vermittelt wurden.

Das Beschäftigungs-Orientierungs-Zentrum (BOZ) bietet den Rahmen und die Struktur für Beschäftigung und Arbeitstraining in verschieden Arbeitsbereichen und Projekten.

Der Träger der Einrichtung ist das Evangelisch-Freikirchliche Sozialwerk Essen e.V..

Angebotsstruktur:
Das Haus Bruderhilfe als Sozialtherapeutisches Zentrum im Evangelisch-Freikirchlichen Sozialwerk e.V. umfasst folgende Abteilungen: Die stationäre Soziatherapie, das Ambulant Betreute Wohnen, das Beschäftigungs-Orientierungs-Zentrum.

Ambulante Angebote:
Das Ambulant Betreute Wohnen ist für Menschen vorgesehen, die durch eine psychische oder geistige Behinderung in der Bewältigung ihres Lebens eingeschränkt sind und Betreuung benötigen.

Die Hilfe richtet sich nach der Individuellen Situation des betreffenden Menschen. Sie kann in der eigenen Wohnung und vertrauter Umgebung ermöglicht werden oder in einer Wohngemeinschaft aus unserem Angebot. Aus Modulen wie z. B. Anleitung und Unterstützung in der Haushaltsführung, Beschäftigungstherapie, qualifizierte Suchttherapie, Hilfen zur Überwindung von sozialer Isolation, Hilfe bei der Finanz- und Haushaltsplanung, Begleitung zu Ärzten und Behörden wird ein passendes Hilfspaket geschnürt.

Ziel des Ambulant Betreuten Wohnens ist es, den behinderten Menschen eine selbständige Lebensführung zu ermöglichen und sie in die Gesellschaft einzugliedern.

2. Beschäftigungs-Orientierungs-Zentrum (BOZ)
Das BOZ schafft mit seinen Projekten und seinen Beschäftigungsangeboten den Rahmen, Orientierungshilfen und Unterstützung bei der beruflichen Perspektiventwicklung zu geben.

Zur Zielgruppe des BOZ zählen Personen mit besonderen sozialen Schwierigkeiten. Das BOZ umfasst Arbeitsbereiche, in denen Arbeitstraining, tagesstrukturierenden Maßnahmen und Gemeinwohlarbeit stattfindet: Pfortendienst, Garten- und Landschaftsbau, Fahrradwerkstatt, Hauswirtschaft und Küche, Schreinerei, Holzwerkstatt.

In allen Bereichen ist eine zeitgemäße und gute Ausstattung vorzufinden. Das Anleitungspersonal ist fachlich qualifiziert und verfügt über Zusatzqualifikation. Im BOZ ist das "Zentrum zur Joborientierung von Benachteiligten" für Arbeitsgelegenheiten gem. §16(3) SGBII angesiedelt. Im Vordergrund stehen nicht Leistung und Zeitdruck, sondern der Abbau von Vermittlungshemmnissen, sowie Erlernen und/oder Ausüben von neuen oder alten und verschütteten Fertigkeiten sowie das Wecken von Neigungen und Interessen.

Stationäre und teilstationäre Angebote:
Im Focus der stationären Sozialtherapie im Haus Bruderhilfe stehen Männer, die unter dem Motto STÄRKER IM LEBEN an den Ursachen ihrer sozialen Schwierigkeiten arbeiten wollen. Die Arbeit geschieht auf der gesetzlichen Grundlage der §§ 67ff SGB XII.

Um den Männern zu helfen, ein möglichst selbstständiges und eigenständiges Leben zu führen, setzt die Sozialtherapie bei den Konflikten und Beziehungen der Männer an. Durch Angebote wie Beschäftigungsmaßnahmen, Gespräche, freizeitpädagogische Aktivitäten und anderes mehr wird versucht, ihre verborgenen Kompetenzen zu aktivieren und ungenutzte Fähigkeiten zu stärken.

Das sozialtherapeutische Angebot zielt auf ein Leben außerhalb der Einrichtung. Ziel ist es, den Männern Selbstvertrauen zu vermitteln und weitgehende Selbstständigkeit in Eigenverantwortung zu ermöglichen. Das gemeinsame Leben in einer Wohngruppe bietet dazu vielfältige Übungsfelder.

Das Hilfe- und Betreuungsangebot richtet sich an Männer in besonderen sozialen Schwierigkeiten. Dazu gehören u.a. psychisch Beeinträchtigte, verhaltensauffällige und/oder gewaltgeprägte, Suchtgefährdete, Suchtabhängige, Haftentlassende ohne festen Wohnsitz. Im Haus Bruderhilfe werden solche Männer aufgenommen, die ihre Bereitschaft zur aktiven Mitarbeit bei der Veränderung ihrer psychosozialen Situation bekundet haben.

Einer Aufnahme geht ein Informationsgespräch voraus, in dem vorstehenden Fragen abgeklärt werden. Ansprechpartner ist während der üblichen Bürozeiten Herr Friedbert Ramming oder ein Mitarbeiter der Aufnahme. In dringenden Fällen ist am Wochenende und abends ein Bereitschaftsdienst erreichbar.

Kostenträger / Kosten:
Der Landschaftsverband übernimmt als überörtlicher Träger der Sozialhilfe in der Regel die anfallenden Therapiekosten.

Anzahl ambulanter Plätze:keine Angaben

Anzahl teilstationärer und stationärer Plätze:
Im Bereich der stationären Sozialtherapie stehen 62 Plätze zur Verfügung.

Ansprechpartner:
Wolfgang Spellmeyer