Anreise/Anfahrt

AUFWIND - Kontakt- und Beratungsstelle
Christliche Drogensuchthilfe

AUFWIND - Kontakt- und Beratungsstelle
Christliche Drogensuchthilfe
Gänsemarkt 2
45127 Essen
Telefon 0201/8631382
Fax       0201/2016486
E-Mail

Projektbeschreibung

Auf Grund der großen Notsituation der Drogenabhängigen in Essen haben sich aus unterschiedlichen Konfessionen und Kirchengemeinden Menschen im Oktober 1994 zusammengeschlossen, um direkt vor Ort praktisch tätig zu sein. Es entstand damals die christliche Drogenarbeit "DEPONIE". Fünf Jahre lang, bis Ende 2001, hat ein Team mit einem alten Berliner Doppelstockbus in der Essener Drogenszene am Hauptbahnhof gestanden, um Kontakt zur Szene aufzunehmen und Hilfen zum Ausstieg anzubieten. Einige durften inzwischen durch diesen Dienst aus dem Sumpf ihrer Sucht herausfinden und führen heute ein geregeltes Leben ohne Drogenkonsum.

Da die Essener Drogenszene am Hauptbahnhof im Jahr 2001 aufgelöst wurde und der Bus dort nicht mehr stehen konnte, haben sich neue Schwerpunkte in der Suchthilfearbeit gebildet.

Im Januar 2004 wurde in der Maxtraße 45 in der Essener City ein Ladenlokal als Begegnungs- und Beratungsstelle mit dem Namen AUFWIND angemietet. Hier wurden neben einen Frühstück unterschiedliche Dienste für Menschen mit Suchtproblemen angeboten.

Wenn jemand bereit ist, aus der Drogenszene auszusteigen und zukünftig ohne Drogen leben will, vermitteln wir u.a. an Häuer mit einem christlichen Hintergrund suchttherapeutische Grundlagen der ACL (Arbeitsgemeinschaft christlicher Lebenshilfen).

Im Mai 2004 ist AUFWIND in den Gänsemarkt 2 umgezogen.

Mittwochs und donnerstags ist die Beratungsstelle von 9.00 - 17.00 Uhr geöffnet. In der Regel wird zwei Mal im Monat samstags das sogenannte After-Metha-Frühstück angeboten. Gutscheine dazu werden in der Drogenszene während Streetworkeinsätzen ausgegeben. Weiterhin bietet AUFWIND Sport wie Bogenschießen, Fußballspielen etc. an.

Mit einem weiteren Projekt YOUTH&DRUGS bieten wir Schulen, Jugendgruppen, Konfirmandengruppen und Jugendarrestanstalten einen interaktiven Drogenpräventionsvortag an. Mitarbeiter - mit Laptop und Fliegenfänger „bewaffnet“- machen die verheerenden Auswirkungen des Drogenkonsums deutlich und sensibilisieren für Suchtgefahren. Bei diesen Einsätzen gehen sie auch auf Sinn-, Glaubens- und Lebensfragen der Jugendlichen ein und nehmen häufig ehemalige User aus der Drogenszene mit zu diesen Einsätzen.