Presseeinladung/ Fototermin: Übergabe der "BiSS"-Plaketten an sechs beteiligte Schulen

Montag, 18. Mai, 14 Uhr, Kommunales Integrationszentrum Gildehofcenter, Hollestraße 3, Raum 7.31 (7. Etage)

13.05.2015

Lernen mit "BiSS" – An sechs Essener Schulen fördert ein Projekt die Sprache in Erdkunde, Politik und Geschichte.

Soll jede Unterrichtsstunde auch eine Sprachförderstunde sein? Eine Frage, die an Schulen häufig diskutiert wird. Klar ist, dass gerade in den so genannten "mündlichen Fächern" die Schülerinnen und Schüler mit umfangreichen Texten umgehen und sie verstehen müssen. Klar ist aber auch, dass viele von ihnen Schwierigkeiten haben, solche komplexen Texte zu lesen, zu analysieren und widerzugeben, weil sie sprachlich nicht dazu in der Lage sind. Diesem Problem widmet sich ein Projekt, das das Kommunale Integrationszentrum Essen im Rahmen der Bund-Länder-Initiative "Bildung durch Sprache und Schrift" (BiSS) in Essen initiiert hat.

Seit Beginn dieses Schuljahres beteiligen sich die sechs Schulen Alfred-Krupp-Gymnasium, Burggymnasium, Gymnasium Essen Nord-Ost, Bertha-Krupp-Realschule, Franz-Dinnendahl-Realschule Dependance und Gertrud-Bäumer-Realschule an einem BiSS-Projekt zur "Durchgängigen Sprachbildung in den gesellschaftswissenschaftlichen Fächern".

Zwölf Lehrerinnen und Lehrer dieser Schulen erarbeiten innerhalb von drei Jahren Möglichkeiten des sprachsensiblen Unterrichtens und erproben dies in ihren Klassen. Zweimal im Schuljahr werden dann die Sprachfertigkeiten der Schülerinnen und Schüler in Kooperation mit dem Zentrum für Lehrerbildung der Universität Duisburg-Essen getestet.

Auf diesem Wege will man herausfinden, wie wirksam sprachsensibler Fachunterricht für die Sprachkompetenzen der Schülerinnen und Schüler ist – und ob ihre Schulerfolge so verbessert werden können. Gleichzeitig sollen andere Lehrkräfte für dieses Thema sensibilisiert werden.

Koordiniert wird das Projekt vom Fachbereich Interkulturelle Orientierung/ Kommunales Integrationszentrum der Stadt Essen.

In einem feierlichen Akt werden nunmehr den beteiligten Schulen Plaketten mit der Aufschrift "Wir sind eine BiSS-Einrichtung" übergeben. Diese Plaketten werden an den Schulen angebracht und sollen öffentlich zeigen, dass hier ein besonderes Engagement im Bereich der sprachlichen Bildung und Förderung gelebt wird.

Zur feierlichen Übergabe der Plaketten sind die Redaktionen ganz herzlich eingeladen!

Neben den jeweiligen Schulleitern werden auch einige "BiSS"-Lehrkräfte sowie Vertreter des Fachbereichs Interkulturelle Orientierung / Kommunales Integrationszentrum Essen an der Veranstaltung teilnehmen und Ihre Fragen beantworten.

Über das Programm "Bildung durch Sprache und Schrift" (BiSS):

"Bildung durch Sprache und Schrift" (BiSS) ist eine gemeinsame Initiative des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF), des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) sowie der Kultusministerkonferenz (KMK) und der Konferenz der Jugend- und Familienminister (JFMK) der Länder zur Verbesserung der Sprachförderung, Sprachdiagnostik und Leseförderung. Das Mercator-Institut für Sprachförderung und Deutsch als Zweitsprache in Kooperation mit dem Arbeitsbereich interkulturelle Bildung der Universität zu Köln, das Deutsche Institut für Internationale Pädagogische Forschung (DIPF) und die Humboldt-Universität zu Berlin in Kooperation mit dem Institut zur Qualitätsentwicklung im Bildungswesen (IQB) übernehmen als Trägerkonsortium die wissenschaftliche Ausgestaltung und Gesamtkoordination des Programms.

Ansprechpartnerinnen für Rückfragen sind Berrin Kapyapar, Telefon: 88-88470, berrin.kapyapar@interkulturell.essen.de und Kerstin Aschhoff, Telefon: 88-88471, kerstin.aschhoff@interkulturell.essen.de.

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