Presseeinladung/ Fototermin: Präsentation der neuen Wechselausstellung zum Thema "Anders sein. Außenseiter in der Geschichte"

Mittwoch, 24. Juni, 11 Uhr, Haus der Essener Geschichte/ Stadtarchiv, Raum S.04 UG (Seminarraum 1)

17.06.2015

Im Rahmen der Veranstaltungsreihe "Gegen den Strom. Originale, Exzentriker, Nonkonformisten" zeigt das Haus der Essener Geschichte/Stadtarchiv eine kleine Auswahl an Archivalien aus seinen Beständen zum Thema "Anders sein. Außenseiter in der Geschichte".

Überall in der Welt werden Menschen wegen ihrer politischen Einstellung, ihrer Religion, ihrer Herkunft, ihres sozialen Status, ihres Aussehens, ihrer sexuellen Präferenzen diskriminiert und ausgegrenzt.

In der Wechselausstellung werden unterschiedliche Archivalien (Akten, Amtsbücher, Drucke, Broschüren, Fotos, Briefköpfe, Plakate) aus der Essener Geschichte präsentiert.

Die Ausstellung ist vom 24. Juni bis 26. Oktober zu sehen und zwar immer dienstags und mittwochs von 9 bis 15.30 Uhr sowie donnerstags von 9 bis 18 Uhr.

Im Rahmen des Termins informieren Sie:

  • Dr. Klaus Wisotzky, Leiter des Hauses der Essener Geschichte/ Stadtarchiv,
  • Monika Josten, Historische Bildungsarbeit, Haus der Essener Geschichte/ Stadtarchiv.

Wir laden Sie herzlich zur Berichterstattung ein.

Zum Hintergrund:

In der Frühen Neuzeit wurden Hexen, Juden und Scharfrichter zu Außenseitern der Gesellschaft gemacht. So gab es in Essen eine spezielle Judenordnung; und ehe sich ein Jude in der Stadt niederlassen konnte, bedurfte es einer Genehmigung des Magistrats. Dass öffentliche Prostitution sofort auf vehemente Proteste stieß, wird an einem Beispiel gezeigt. Geduldet war sie hingegen in der Kurzen Straße. Hier schlossen sich in den 1920er Jahren die Prostituierten sogar zu einer freiwilligen Krankenkasse zusammen. Außenseiter waren in den Augen vieler die Jugendlichen, die an den Essener Songtagen 1968 teilnahmen. Sie wurden als "Mob" beschimpft, die auf Kosten der Allgemeinheit nur faulenzten.

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