Grüne Hauptstadt fördert 115 Essener Bürgerprojekte

22.07.2016

Vom Insektenhotel bis zu Solar-Ladegeräten für Laptops in der Stadtbibliothek – die Essener Bürgerinnen und Bürger nehmen das Angebot zur Beteiligung an der Grünen Hauptstadt – Essen 2017 mit vielen Projekteinreichungen wahr. So kann Umweltdezernentin Simone Raskob in dieser Woche 115 Bürgerprojekte auszeichnen, die im Grüne Hauptstadt-Jahr mit 156.000 Euro bei Gesamtprojektkosten von 332.000 Euro gefördert werden. Zwischen Januar und März dieses Jahres wurden im Rahmen der ersten Ideenbörse 262 Projektvorschläge eingereicht und dann von einer Fachjury bewertet. Alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer erhalten in den nächsten Tagen ihre Zu- oder Absagen in einem persönlichen Anschreiben. Im Spätsommer startet der zweite Aufruf der Ideenbörse für Bürgerprojekte.

Der Titel "Grüne Hauptstadt Europas" ist eine Auszeichnung für die Stadt und alle Essener Bürgerinnen und Bürger. Deshalb spielen bei der Programmgestaltung europaweit richtungsweisende Projekte ebenso eine Rolle wie die Beteiligung der Bürgerschaft. Ziel ist es, dass sich die Essener Bürgerinnen und Bürger möglichst vielseitig in das zwölfmonatige Programm der Grünen Hauptstadt Europas 2017 einbringen. Diesen Prozess haben Oberbürgermeister Thomas Kufen und die Umwelt- und Baudezernentin Simone Raskob bereits Anfang 2016 mit der Ideenbörse "Meine Ideen, Meine Projekte, Meine Grüne Hauptstadt" gestartet.

Mitwirkung der Bürgerinnen und Bürger als zentrales Anliegen

Bis zum 31. März 2016 konnten alle Interessierten individuelle Projektvorschläge einreichen, die die Ziele der Grünen Hauptstadt unterstützen – von der Umweltaktion in einer Kita bis zur Einrichtung einer E-Bike-Ladestation für die Allgemeinheit. Aus den insgesamt eingereichten 262 Projekten werden nun 115 mit Zuschüssen zwischen 1.000 und 5.000 Euro gefördert.

"Wir freuen uns sehr, dass Essenerinnen und Essener aus allen Stadtbezirken mit ihren Bürgerprojekten an der Grünen Hauptstadt teilnehmen werden", sagt Bau- und Umweltdezernentin Simone Raskob. "Denn im Sinne von Teilhabe und Kooperation ist die Mitwirkung der Menschen, die in dieser Stadt leben, ein zentrales Anliegen der Grünen Hauptstadt Europas – Essen 2017."

Projektideen, die zum Beispiel nicht öffentlich zugänglich, kommerziell oder nach Rücksprache mit den jeweiligen Stadtämtern nicht durchführbar sind, mussten von der Jury abgelehnt werden. Zum Entscheidungsgremium gehörten die Leitung des Projektteams der Grünen Hauptstadt sowie Vertreter von Ehrenamtsagentur und Grün und Gruga Essen.

Zweite Ideenbörse startet im Spätsommer

Die Beteiligung der Bürgerinnen und Bürger wird noch in diesem Jahr weitergeführt. So wird das Projektbüro der Grünen Hauptstadt im Spätsommer zu einer zweiten Ideenbörse aufrufen. Das Besondere: Im Fokus stehen dann sogenannte Mikroprojekte – also kleinere Bürgerprojekte, die mit bis zu 1.000 Euro vollständig gefördert werden. Bürgerinnen und Bürger können ihre Ideen dann wieder direkt über ein Formular auf der Webseite www.essengreen.capital einreichen.

"Wir möchten mit der zweiten Runde der Bürgerprojekte den Partizipationsgedanken noch weiter führen und auch vermeintlich kleineren Ideen eine Möglichkeit zur Teilhabe an der Grünen Hauptstadt Europas im nächsten Jahr ermöglichen", sagt Simone Raskob.

Über Grüne Hauptstadt Europas – Essen 2017
Am 18. Juni 2015 hat die Europäische Kommission der Stadt Essen den Titel "Grüne Hauptstadt Europas 2017" verliehen. Mit dem Titel wird eine europäische Stadt ausgezeichnet, die nachweislich hohe Umweltstandards erreicht hat und fortlaufend ehrgeizige Ziele für die weitere Verbesserung des Umweltschutzes und der nachhaltigen Entwicklung verfolgt. Essen ist die grünste Stadt in Nordrhein-Westfalen und drittgrünste in ganz Deutschland. Im Grüne Hauptstadt-Jahr werden zahlreiche Veranstaltungen, Kongresse und Bürgerprojekte stattfinden, um nachhaltige Prozesse und Entwicklungen anzustoßen, die dauerhaft die Lebensqualität der Stadt Essen sichern und verbessern. Dabei ist die Mitwirkung der Bürgerinnen und Bürger von entscheidender Bedeutung.

Weitere Informationen zur Grünen Hauptstadt Europas – Essen 2017 erhalten Sie unter www.essengreen.capital

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