Die Stadt Essen fördert das Engagement der "Wissenschaftsstadt Essen" auch in Zukunft

30.09.2016

Der Rat der Stadt Essen hat am 28. September 2016 beschlossen, die erfolgreiche Initiative "Wissenschaftsstadt Essen" – zunächst bis 2019 – weiterhin finanziell zu unterstützen und damit weiterzuführen.

„Wir freuen uns sehr darüber, dass das tolle ehrenamtliche wie professionelle Engagement der vielen beteiligten Akteure im Rat unserer Stadt diese Anerkennung findet und bedanken uns ausdrücklich für diese Unterstützung. Es liegen nun weitere spannende Wissenschaftsjahre vor uns, bei denen es gilt, die Ziele der Wissenschaftsstadt Essen weiterhin konsequent zu verfolgen“, so Prof Dr. Stefan Heinemann, Vorsitzender des Vorstands der Wissenschaftsstadt Essen, und der stellvertretende Vorsitzende Michael Fricke.

Mit der Umsetzung wird weiterhin die EWG - Essener Wirtschaftsförderungsgesellschaft mbH beauftragt. Dort ist das Projektbüro Wissenschaftsstadt angesiedelt. Das Projektbüro war im November 2014 nach einer Ratsentscheidung eingerichtet worden mit der Zielsetzung, Essen als einen vernetzten Innovations- und Wissenschaftsstandort zu etablieren.

Dabei werden folgende Kernziele verfolgt: Talente und Fachkräfte gewinnen und halten, wissenschaftliche Einrichtungen stärken und akquirieren, Forschung stärken (besonders anwendungsorientierte Forschung), das Know-how der wissenschaftlichen Einrichtungen in wirtschaftlichen Erfolg vor Ort übersetzen, Wissenschaft in Gesellschaft verankern, den Wirtschaftsstandort städtebaulich erkennbar profilieren, Essen durch Wissenschaft und Lehre internationalisieren sowie das Profil des Wissenschaftsstandortes Essen und der Metropole Ruhr schärfen und das Image stärken.

Die Vielzahl und Qualität der wissenschaftlichen Einrichtungen und Hochschulen in Essen prägt diese Stadt, der es in den letzten Jahrzehnten gelungen ist, sich neben vielen Profilen auch zu einer Wissenschaftsstadt zu entwickeln.

Im März 2016 ging die Internetseite www.wissenschaftsstadt-essen.de online, die vom Rat der Stadt ausdrücklich gelobt wurde.

Der "1. Essener Wissenschaftssommer" mit dem Themenschwerpunkt "Digitales Leben" fand vom 18. April bis 10. Juli 2016 statt. Die Veranstaltungsreihe umfasste insgesamt über 50 Events. Eindrucksvoll dokumentierte die Auftaktveranstaltung auf der Zeche Zollverein mit rund 250 Teilnehmer/ innen aus Wissenschaft, Wirtschaft, Politik und Verwaltung sowie Bürgerschaft das große Interesse in der Öffentlichkeit.

Die Wissenschaftsstadt Essen spiegelt sich auch in der baulichen Entwicklung wieder. Die wissenschaftlichen Einrichtungen und Hochschulen prägen dabei schon heute das Stadtbild. Aktuelle Entwicklungen wie das Universitätsviertel - grüne mitte Essen, der Campus-Neubau der Folkwang Universität der Künste am Standort Zollverein, der diskutierte Ausbau des Standortes Essen der FOM Hochschule, die Veränderungen im Kultur- und Wissenschaftsquartier Huyssenallee, die Entwicklung des Thurmfeldes nördlich der Universität seien exemplarisch genannt und zeigen die Dynamik dieser spezifischen Standortentwicklung.

Die Wissenschaftsstadt Essen unterstützt das Vorhaben, die Wissenschaftsregion Ruhr zu stärken, z.B. durch lokale Aktivitäten wie den Essener Wissenschaftssommer. In gleicher Weise beteiligt sie sich an Aktivitäten wie der WissensNacht Ruhr oder im Beirat der Wissensmetropole Ruhr, beides Aktivitäten des RVR.

Zurzeit wird gemeinsam der "Aktionsplan Wissenschaft" erarbeitet, der gemeinsame Aktivitäten, wie z.B. den "2. Wissenschaftssommer 2017" mit dem Thema "Grüne Hauptstadt Essen", aber auch eine gemeinsame Öffentlichkeitsarbeit und den Austausch zwischen den Einrichtungen der Wissenschaft untereinander, wie auch nach außen mit Politik, Wirtschaft und Gesellschaft systematisieren und befördern soll.

Die Initiative Wissenschaftsstadt wird seit 2015 durch einen Vorstand gelenkt, der sich aus dem Vorsitzenden Prof. Stefan Heinemann (Prorektor der FOM Hochschule), dem stellvertretenden Vorsitzenden Michael Fricke (Kanzler der Folkwang Universität der Künste), Jochen Fricke (stellvertretender Geschäftsführer der EWG - Essener Wirtschaftsförderung), Dr. Norbert Jegelka (Geschäftsführer des KWI - Kulturwissenschaftliches Institutes Essen), Prof. Thomas Kaiser (Prorektor der UDE - Universität Duisburg-Essen) sowie Prof. Jan Buer (Dekan im Universitätsklinikum) zusammensetzt.

Ein Lenkungskreis unter dem Vorsitz von Oberbürgermeister Thomas Kufen sowie ein Kernteam, bestehend aus Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern sämtlicher beteiligter Institutionen (wissenschaftliche Einrichtungen, Hochschulen, Stiftungen, IHK, Kreishandwerkerschaft, Stadt Essen), tragen zur Beschlussfassung und Umsetzung der Aktivitäten der Wissenschaftsstadt Essen bei.

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