Baumpflanzaktion anlässlich der Städtepartnerschaft mit Nishnij Nowgorod. Oberbürgermeister Thomas Kufen (links ) und Sergej Belov, Oberstadtdirektor aus Nishnij Nowgorod Baumpflanzaktion anlässlich der Städtepartnerschaft mit Nishnij Nowgorod. Oberbürgermeister Thomas Kufen (links ) und Sergej Belov, Oberstadtdirektor aus Nishnij Nowgorod. Foto: Elke Brochhagen

Baumpflanzaktion anlässlich der Städtepartnerschaft mit Nishnij Nowgorod Baumpflanzaktion anlässlich der Städtepartnerschaft mit Nishnij Nowgorod Foto: Elke Brochhagen

Sergey Belov (rechts), Stadtdirektor von Nishnij Nowgorod überreicht Oberbürgermeister Thomas Kufen ein Gastgeschenk. Sergey Belov (rechts), Stadtdirektor von Nishnij Nowgorod überreicht Oberbürgermeister Thomas Kufen ein Gastgeschenk. Foto: Peter Prengel

Sergey Belov (4.v.l.), Stadtdirektor von Nishnij Nowgorod zeichnet die Mitglieder der Gesellschaft für deutsch-russische Begegnungen Essen e.V. für ihre Verdienste um die Städtepartnerschaft mit Nishnij Nowgorod aus. Sergey Belov (4.v.l.), Stadtdirektor von Nishnij Nowgorod zeichnet die Mitglieder der Gesellschaft für deutsch-russische Begegnungen Essen e.V. für ihre Verdienste um die Städtepartnerschaft mit Nishnij Nowgorod aus. Foto: Peter Prengel, Stadt Essen 10. 11. 2016

Delegation aus Nishnij Nowgorod besucht Essen

Baumpflanzung und Ehrungen anlässlich des 25-jährigen Bestehens der Städtepartnerschaft

10.11.2016

Im 25. Jahr ihres Bestehens wird die Städtepartnerschaft zwischen Essen und der russischen Stadt Nishnij Nowgorod nun auch in Essens Grüner Mitte sichtbar: Heute (10.11.) haben Oberbürgermeister Thomas Kufen und Sergey Belov, Stadtdirektor Nishnij Nowgorods, an der Meyer-Schwickerath-Straße im Universitätspark eine Sandbirke gepflanzt. "Die Birke wird in vielen Gegenden Osteuropas als Symbol der Jugend verehrt. Für die schon 25 Jahre währende, noch jugendliche, aber doch erwachsene und vor allem weiter wachsende Freundschaft zwischen unseren Städten ist die Sandbirke ein ideales Symbol", befand das Essener Stadtoberhaupt. Der "Baum des Jahres 2000" mit der charakteristischen weißen Rinde kann bis zu 120 Jahre alt und 30 Meter hoch werden. Die Sandbirke, die von der Gesellschaft für Deutsch-Russische Begegnung Essen e.V. gestiftet wurde, soll, parallel zur Freundschaft zwischen Essen und Nishnij Nowgorod, in den nächsten Jahren stetig wachsen. Zu der Birke sollen sich zukünftig weitere sechs Bäume gesellen, um die städtepartnerschaftlichen Verbindungen Essens zu Changzhou, Grenoble, Sunderland, Tampere, Tel Aviv und Zabrze zu symbolisieren.

Der Besuch der russischen Delegation um Sergey Belov vom 9. bis zum 14. November in Essen ist bereits das zweite Zusammentreffen der Städtepartner innerhalb weniger Wochen. Erst am 13. Oktober war Oberbürgermeister Thomas Kufen zu einer zweitägigen Reise nach Nishnij Nowgorod aufgebrochen, wo unter anderem der Besuch des Städtefests auf dem Programm stand. Begleitet wurde er von der Vorsitzenden der Gesellschaft für Deutsch-Russische Begegnung Essen, Barbara Lachhein, Michael Theisen von der Stabsstelle Internationale Beziehungen der Stadt Essen und zwei Mitgliedern des Rates der Stadt Essen. Ein Höhepunkt des Aufenthalts war die Verleihung des Ehrenpreises der Stadt Essen an fünf Frauen für ihr Engagement beim Aufbau der deutsch-russischen Freundschaft.

Beim jetzigen Gegenbesuch in Deutschland ehrt Sergey Belov im Rahmen des Stadtempfangs am Donnerstagabend im Rathaus Personen, die sich auf deutscher Seite um die Freundschaft zwischen Essen und Nishnij Nowgorod besonders verdient gemacht haben. "Menschen, die zum Wachsen der Verbundenheit unserer Städte beigetragen haben - denn neben den offiziellen Kooperationen konnte nur durch diese Menschen unsere Städte-Freundschaft, der vertrauensvolle und respektvolle Umgang, den wir nun schon seit 25 Jahren miteinander pflegen, gedeihen", waren sich die Essener Verwaltungsspitze und der russische Stadtdirektor einig. "Wir wollen weiterhin voneinander lernen und den Austausch auf Verwaltungsebene intensivieren."

Weitere Programmpunkte der Reise ins Ruhrgebiet sind der Besuch des Aalto-Theaters und eine Stadtrundfahrt durch den landschaftlich reizvollen Essener Süden mit Besichtigung der Villa Hügel. Am Sonntag, dem Volkstrauertag, werden die Gäste gemeinsam mit Oberbürgermeister Thomas Kufen den Opfern von Krieg und Verfolgung auf dem Terrassenfriedhof gedenken.

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