Intercity Route RS1 Intercity Route RS1

Oberbürgermeister Thomas Kufen (rechts) und Stadtdirektor Hans-Jürgen Best bei der Vorstellung der städtebaulichen Planungen des Eltingviertels im Rahmen des Radschnellweges RS 1. Oberbürgermeister Thomas Kufen (rechts) und Stadtdirektor Hans-Jürgen Best bei der Vorstellung der städtebaulichen Planungen des Eltingviertels im Rahmen des Radschnellweges RS 1. Foto: Peter Prengel

Oberbürgermeister Thomas Kufen (3.v.l.) und Stadtdirektor Hans-Jürgen Best (2.v.l.) bei der Pressekonferenz zu Vorstellung der städtebaulichen Planungen des Eltingviertels im Rahmen des Radschnellweges RS 1. Oberbürgermeister Thomas Kufen (3.v.l.) und Stadtdirektor Hans-Jürgen Best (2.v.l.) bei der Pressekonferenz zu Vorstellung der städtebaulichen Planungen des Eltingviertels im Rahmen des Radschnellweges RS 1. Foto: Peter Prengel

Stadt stellt Planungen zum RS1 am Eltingviertel vor

03.02.2017

Oberbürgermeister Thomas Kufen und Planungsdezernent Hans-Jürgen Best haben heute (2.2.) die vorläufigen Planungen der Stadt für den Streckenabschnitt des RS1 in Höhe des Eltingviertels vorgestellt. Im Rahmen einer Machbarkeitsstudie wurden unterschiedliche Wegführungen und städtebauliche Ideen erarbeitet. Diese betreffen hauptsächlich den Abschnitt zwischen der Gladbecker Straße und der Schützenbahn. Der ehemalige Bahndamm soll hier in einer Höhe von sechs Metern und mindestens einer Breite von acht Metern störungs- und kreuzungsfrei weitergeführt werden. Dabei könnte am Tor zum Eltingviertel eine Platzlösung gebaut werden, die nicht nur autofrei gestaltet wird, sondern auch eine Zu- und Abfahrt auf den RS1 aus der Innenstadt kommend ermöglicht. Eine weitere Überlegung ist eine "Highline"-Lösung auf entsprechenden Stützen, ähnlich dem bekannten Vorbild aus der amerikanischen Stadt New York. In die Planungen der insgesamt etwa 25.000 Quadratmeter großen Fläche wird außerdem die städtebauliche Entwicklung des Eltingviertels mit einbezogen. Die Fläche ermöglicht nördlich des Bahndamms auch Platz für Wohnbebauung. Möglich wären laut Planungen die Errichtung von etwa 400 Wohnungen.

Fest steht jetzt schon, dass die Brücke über die Altenessener Straße durch eine neue ersetzt wird. Darüber hinaus plant der Bauträger Straßen.NRW den Abriss und die Neugestaltung der Brücke über die Gladbecker Straße. In welchem Zeitraum die Arbeiten am RS1 in diesem Bereich abgeschlossen werden können, kann zu diesem Zeitpunkt noch nicht abgeschätzt werden.

Die bestehende alternative "Intercity-Route" wird spätestens im Frühsommer von Grün und Gruga der Stadt Essen ausgeschildert und kann als Verbindung zum RS1 vom Univiertel bis nach Essen-Kray genutzt werden.

Die Planungen sind heute in einem Zwischenbericht dem Ausschuss für Stadtentwicklung und Stadtplanung (ASP) vorgestellt worden. Zur Entscheidung werden diese voraussichtlich im April in die politischen Gremien gegeben. Im nächsten Schritt werden auch die Fahrradverbände über die Planungen informiert.

Zum Hintergrund:

Das Landesumweltministerium hat angekündigt, dass es keine Notwendigkeit für eine Umweltverträglichkeitsprüfung für den Bauabschnitt in Höhe des Eltingviertels in Richtung Osten sieht.

Damit wäre die von der Landesregierung angekündigte schnelle Lösung für den Bauvorhabenträger, den Landesbetrieb Straßen.NRW, geebnet. Jetzt müssen noch vorbereitende Maßnahmen getroffen werden: Rechtlich ist die Frage zu klären, ob jetzt eine Plangenehmigung erforderlich ist. Die Bezirksregierung muss außerdem in diesem Zusammenhang klären, welche Naturschutzbehörde für die vorbereitenden Arbeiten zuständig ist. Darüber hinaus müssen die Ansprüche der Anlieger in den Planungen berücksichtigt werden. Und nicht zuletzt muss Straßen.NRW die Grundstücksangelegenheiten mit der Deutschen Bahn vertraglich abschließen.

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