Die Beschäftigungssituation in der Essener Gesundheitswirtschaft

05.05.2017

Die Folgen des demografischen Wandels und der medizinische Fortschritt sorgen dafür, dass das Thema "Gesundheit" und dessen wirtschaftliche Bedeutung aktuell bleiben. Qualifiziertes Fachpersonal ist eine Voraussetzung für eine effizient arbeitende Gesundheitswirtschaft in einer Region oder Stadt.

Die Beschäftigungssituation der Gesundheitswirtschaft in Essen wird mit dem Stadtforschungsbeitrag 67 näher beleuchtet. Um das Thema möglichst umfassend abzubilden, werden verschiedene Datenquellen wie zum Beispiel Beschäftigtenstatistik, Daten des Zensus 2011 und andere genutzt. Um die Essener Ergebnisse besser einordnen zu können, wird die Stadt im Vergleich zu Nordrhein-Westfalen (NRW) betrachtet und so die Bedeutung der Gesundheitswirtschaft für Essen skizziert.

Folgende Punkte sind dabei unter anderem festzuhalten:

  • Am 31.12.2015 arbeiten 37.700, das sind rund 13 Prozent – wie in NRW insgesamt - der insgesamt 282.211 (sozialversicherungspflichtig und ausschließlich geringfügig) Beschäftigten am Arbeitsort Essen in der Gesundheitswirtschaft.
  • Das Gesundheits- und Sozialwesen ist eindeutig der Beschäftigungsschwerpunkt: Rund 87 Prozent aller Beschäftigten mit einer Tätigkeit in der Gesundheitswirtschaft in Essen (32.624) arbeiten in diesem Bereich.
  • In der Gesundheitswirtschaft gibt es nur wenige Beschäftigungsmöglichkeiten für Hilfskräfte: Etwa 80 Prozent der Beschäftigten in der Gesundheitswirtschaft in Essen und auch in NRW (circa 78 Prozent) haben eine fachlich qualifizierte Berufsausbildung, ein Hochschulstudium, eine Meister- oder Technikerausbildung oder ähnliches.
  • Blickt man nicht auf die Branche sondern auf die ausgeübten Berufe wird deutlich, dass 30.666, das sind etwa 11 Prozent aller Beschäftigten am Arbeitsort Essen, einen Gesundheitsberuf ausüben. Auch in NRW insgesamt trifft dies etwa auf jede(n) zehnte(n) Arbeitnehmer(in) zu.
  • Rund ein Viertel der Beschäftigten mit einem Gesundheitsberuf übt in Essen wie im Land einen sogenannten nichtmedizinischen Gesundheits-, Körperpflege- oder Medizintechnikberuf aus. Hierzu zählen vor allem Altenpflegerinnen und -pfleger.
  • Gesundheitsberufe am Arbeitsort Essen sind typische Frauenberufe: Mehr als drei Viertel (79 Prozent) der Beschäftigten insgesamt mit Gesundheitsberufen sind Frauen (24.317 Frauen). Auf Landesebene sind Gesundheitsberufe noch etwas beliebter (83 Prozent Frauen).

Der Bericht ist zu finden unter: https://www.essen.de/rathaus/aemter/ordner_12/Stadtforschung_Gesundheitswirtschaft.de.html

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